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Sperrmüll-Ärger nimmt wieder überhand

Gifhorn Sperrmüll-Ärger nimmt wieder überhand

Gifhorn. Es ist Sperrmüllzeit in Gifhorn - und damit sind die Mitarbeiter des Bauhofes wieder im unfreiwilligen Dauereinsatz. „Sie müssen den Unrat einsammeln, den Remondis stehen lässt. Viele Bürger wissen offenbar noch immer nicht, was bei der Sperrmüll-Abfuhr an die Straße gestellt werden darf“, ärgert sich Tiefbauamtschef Joachim Keuch.

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Ein Dauerärgernis für die Stadt: Wegen falsch entsorgter Gegenstände muss häufig der Bauhof ausrücken.

Quelle: privat

Gifhorn. „Bei jedem Abfuhrtermin ist das Müllproblem wieder akut“, ergänzt Stadt-Sprecherin Annette Siemer. Bürger stellten ihren Sperrmüll „und alles, was sie dafür halten“, auf die Straße. „Darunter befinden sich leider oft Gegenstände, die laut Definition kein Sperrmüll sind und von Remondis deshalb nicht mitgenommen werden“, sagt Siemer. Dazu zählten Gegenstände wie Badewannen, Waschmaschinen, Bauschutt oder Sanitärkeramik.

„Wahrscheinlich geht man davon aus, dass die osteuropäischen Sperrmüllsammler schon alles mitnehmen würden, was jedoch nicht immer der Fall ist“, so die Stadtsprecherin.

Die Folge: Der von Remondis zurückgelassene Müll bleibe auf der Straße liegen und muss vom städtischen Bauhof entsorgt werden. Das verursache nicht nur Kosten, sondern der Bauhof werde auch mit Dingen belastet, die nicht zu seinem Aufgabenfeld gehörten. „Bisher gab es bereits 20 Einsätze dieser Art - ein Ende ist noch nicht abzusehen“, so Keuch. Deshalb appelliere die Stadt an die Bürger, wirklich nur die Dinge an die Straße zu stellen, die unter den Begriff Sperrmüll fallen. „In der Abfallbroschüre von Remondis ist genau aufgelistet, was raus darf und was nicht“, so Keuch.

ust

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