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Gifhorn Stadt Spektakulärer Unfall auf der B4
Gifhorn Gifhorn Stadt Spektakulärer Unfall auf der B4
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12:25 30.10.2012
Spektakulärer Unfall: Ein mit Sand beladener Sattelzug kippte auf die Seite, nachdem er von einm VW-Passat (kl. Foto) touchiert wurde. Quelle: Photowerk (lea)
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Ein 40 Tonnen Sattelzug, der mit Sand beladen war, kippte auf die Seite und musste mit Hilfe eines Spezialkranwagens aus Braunschweig geborgen werden. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen musste die B 4 zwischen den Ortschaften Meine und Rötgesbüttel für mehrere Stunden voll gesperrt werden.  Es kam aufgrund des Berufsverkehrs zu teilweise erheblichen Behinderungen mit langen Rückstaus.

Verursacht wurde der Unfall durch einen 32-jährigen Braunschweiger, der mit seinem VW Passat von Gifhorn in Richtung Meine unterwegs war. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Pkw auf die Gegenfahrspur. Ein entgegen kommender, mit Sand beladener 40 Tonnen Sattelzug, der von einem 65-jährigen Braunschweiger gelenkt wurde, versuchte noch auszuweichen. Der Passat touchierte den Lkw dennoch in der Mitte des Aufliegers, so dass das Gespann durch die seitliche Aufprallwucht in den rechten, unbefestigten Seitenraum gedrückt wurde. Hier kippte der Sattelzug auf die Fahrerseite.

Ein unmittelbar hinter dem Zug befindlicher Klein-Lkw, der von einem 45-jährigen aus Cremlingen gelenkt wurde, kollidierte im Anschluss ebenfalls mit dem schleudernden VW Passat. Alle drei Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt, konnten sich aber aus eigener Kraft aus ihren demolierten Fahrzeugen befreien.

Am Sattelzug entstand ein Schaden von mindestens 100.000 Euro, an den anderen beiden Autos, die ebenfalls nicht mehr fahrbereit waren, ein Gesamtschaden von zirka 40.000 Euro. Da aus den Fahrzeugwracks größere Mengen an Hydrauliköl und anderen Betriebsflüssigkeiten ausliefen, wurde durch die Straßenmeisterei Vorsfelde eine Spezialfirma mit der diesbezüglichen Entsorgung beauftragt.

Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Meine hatten zuvor schon dafür Sorge getragen, dass die Flüssigkeiten nicht ins Erdreich einsickern. Vor Ort erschien auch ein Mitarbeiter der Umweltbehörde des Landkreises Gifhorn, ebenso wie ein Team der VW-Unfallforschung aus Wolfsburg.

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