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Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg baut Wachstum 2016 weiter aus

Kritik an expansiver Geldpolitik der Europäischen Zentralbank Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg baut Wachstum 2016 weiter aus

Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg baut ihre starke Position weiter aus. „Wir sind mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden“, zog Vorstandsvorsitzender Gerhard Döpkens gestern gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Bernd Ahlbrecht und Klaus Lüdiger für 2016 eine Erfolgsbilanz.

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Wachstum und Digitalisierung weiter ausgebaut: Der Sparkassen-Vorstand zog gestern eine Erfolgsbilanz für 2016.

Quelle: Foto: Lea Rebuschat

Gifhorn. Döpkens kritisierte erneut die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Das anhaltende Niedrig-Zinsniveau habe belastende Wirkung für Anleger und Kreditinstitute. „Ein Negativzins für Privatkunden ist für uns jedoch aktuell kein Thema“, versicherte Döpkens.

Die überdurchschnittliche Bestandsentwicklung - das betreute Kundenvermögen stieg um 145 Millionen auf 3,9 Milliarden Euro - führt Döpkens auf die „hohe Standort- und Lebensqualität“ im Landkreis Gifhorn und in der Stadt Wolfsburg zurück. Der Bestand der Kundeneinlagen wuchs um 139 Millionen auf 2,75 Milliarden Euro. „Dieser Sprung von fünfeinhalb Prozent ist bemerkenswert“, so Döpkens.

Niedrige Zinsen beflügelten 2016 auch das Kreditgeschäft: Das Geldinstitut verzeichnete Neuausleihungen von 500 Millionen Euro. Das Volumen erhöhte sich von 2,09 auf 2,24 Milliarden Euro.

Trotz der VW-Dieselaffäre liege das Volumen für Neuausleihungen bei Firmenkunden bei 194 Millionen Euro, ergänzte Ahlbrecht. Dieselgate wirke sich jedoch inzwischen auf den Geschäftserfolg einiger Firmen in Gifhorn und Wolfsburg aus. „Bei der Auftragsvergabe ist VW sehr zurückhaltend“, so Ahlbrecht.

Anhaltend hohe Nachfrage für private genutzte Immobilien in der Region: Die ungebrochene Nachfrage nach Bauland und Eigentum - Lüdiger verwies auf das Gifhorner La-Patria-Projekt und den Wolfsburger Lessing-Wohnpark - habe dazu geführt, dass die Sparkasse für Finanzierungen 213 Millionen Euro bereit gestellt habe. „Mehr geht eigentlich nicht, weil nicht mehr Angebot da ist“, appellierte Lüdiger an die Kommunen, auf diese Entwicklung zu reagieren und weiteres Bauland bereit zustellen.

ust

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