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Sparkasse: Abbau von 100 Arbeitsplätzen

Konzept für die kommenden fünf Jahre vorgestellt Sparkasse: Abbau von 100 Arbeitsplätzen

Der digitale Wandel geht auch an der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg nicht vorbei. Immer mehr Kunden sind online unterwegs - und darauf reagiert jetzt das Geldinstitut: 100 Stellen sollen in den kommenden fünf Jahren abgebaut werden, Filialstandorte kommen auf den Prüfstand, die Zahl der Auszubildenden soll sinken und auch eine Übernahme-Garantie nach der Ausbildung soll es nicht mehr geben.

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Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg: Das Geldinstitut will in den nächsten fünf Jahren 100 Stellen abbauen und denkt auch über Schließung von Filialen nach.

Quelle: Lea Rebuschat

Gifhorn. Anhaltend niedrige Zinsen, die den Zinsüberschuss belasten, die Konkurrenz um Marktanteile durch neue Wettbewerber wie Paypal und eine immer schneller voran schreitende Digitalisierung: Sparkassenvorstandsvorsitzender Gerhard Döpkens machte am Freitag deutlich, warum dieser Weg beschritten werden müsse.

„Wir sind Marktführer - und das wollen wir auch bleiben“, verwies Döpkens auf einen Zuwachs bei den Kundeneinlagen um sechs Prozent (160 Millionen Euro) und ein Bestandszuwachs von sieben Prozent bei den Kundenkrediten (150 Millionen Euro).

Online-Zahlungsverkehr, Online-Beratung und der Produktabschluss per Mausklick: Immer mehr Sparkassen-Kunden nutzten digitale Wege - und darauf müsse der Vorstand reagieren. „Wir stellen die Weichen für die Zukunft“, verteidigte Döpkens den „vor einige Monaten gestarteten Strategie-Prozess“. Die mehr als 500 Mitarbeiter seien am Mittwoch informiert worden.

Der Stellenabbau - vier Prozent weniger Personal pro Jahr - werde bis 2021 sozialverträglich und ohne Kündigungen erfolgen. Allerdings werde die Sparkasse in geringerer Zahl ausbilden. Derzeit gibt es 68 Azubis. „Wir werden genau hinschauen, wer zu uns passt“, kündigte Döpkens nur noch befristete Übernahmeverträge an.

Welche der 38 Filialen geschlossen würden, stehe noch nicht fest. 2017 werde es keine Schließungen geben.

ust

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