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Spar-Haushalt lässt Spielraum für neue Projekte

Gifhorn Spar-Haushalt lässt Spielraum für neue Projekte

Solide aufgestellt und keine Netto-Neuverschuldung: So sieht Gifhorns Haushaltsplan-Entwurf 2016 aus, den Bürgermeister Matthias Nerlich und Kerstin Meyer, stellvertretende Finanz-Fachbereichsleiterin, gestern Nachmittag präsentierten.

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Solide aufgestellt: Kerstin Meyer und Matthias Nerlich präsentierten den Haushaltsplan-Entwurf der Stadt Gifhorn für 2016.

Quelle: Photowerk (mpu)

Der Schuldenstand sei von 41 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 28 Millionen Euro im Jahr 2015 gesenkt worden. „In vier Jahren wurden 13 Millionen Euro abgebaut - damit kann die Politik zufrieden sein“, verwies der Verwaltungschef darauf, dass auch für das kommende Jahr Vorgaben des Rates eingehalten werden.

Ohne eine Erhöhung des Gewerbesteuersatzes werden Nerlich zufolge auch 2016 erneut viele Projekte angegangen.

Mehr als 66,58 Millionen Euro im Ergebnishaushalt und mehr als 8,67 Millionen Euro an Auszahlungen für Investitionen im Finanzhaushalt: „Man spürt nicht, dass wir weiterhin einen strikten Sparkurs fahren“, erklärte Meyer.

So sind in den Etat 2016 rund 1,75 Millionen Euro (Gesamtkosten drei Millionen Euro) für den Neubau der Kita-Gifhörnchen eingestellt, eine Million Euro stehen für die Inklusion an der Gebrüder-Grimm-Schule bereit.

„Winkel wird zudem ab dem 1. August 2016 einen Waldkindergarten bekommen“, kündigt Nerlich an. Die Stadt wolle mit dem Haus der Füchse die vorhandene Infrastruktur nutzen. Zudem gebe es einen Bauwagen. Die Betreuungszeit werde zwischen vier und fünf Stunden liegen. „Das passt zum Charakter des Ortsteils“, steht für den Gifhorner Bürgermeister fest.

Beschlossen wird der Etat 2016 erst im Januar. Der Grund: Die Kreisumlage könnte sich um 3,6 Millionen Euro erhöhen. „Dann müssten wir 1,2 bis 1,5 Millionen Euro zusätzlich mehr einplanen“, fügt Kerstin Meyer hinzu.

 ust

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