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Späte Trockenheit stellt Geduld der Pilzsammler auf die Probe

Gifhorn Späte Trockenheit stellt Geduld der Pilzsammler auf die Probe

Gifhorn. Pilzsammler brauchen Geduld. Die späte Trockenheit hält den Waldboden mager. Doch Experte Detlef Emgenbroich macht Hoffnung.

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Start in die Pilzsaison: Experte Detlef Emgenbroich rechnet beim nächsten Regen mit einem Start in die Saison.

Vier Wochen lang war beim Pilzberater „tote Hose“. Kein Kunde da, der wissen wollte, ob er essbare Exemplare gefunden hat. Einen KVHS-Kursus habe er sogar abblasen müssen. Die Durststrecke scheint aber bald überwunden. Emgenbroich rechnet damit, dass es in absehbarer Zeit etwas im Wald zu erbeuten ist. Hoffnung macht ihm der Regen am Samstag vor einer Woche. Bei einem Kontrollgang habe er danach einige Arten entdeckt. „Noch keine riesigen Exemplare, keine riesigen Mengen.“ Jenes nasse Intermezzo habe aber bereits gezeigt, dass es nicht mehr viel bedürfe, um Pilze sprießen zu lassen.

Trotz der Trockenheit habe er in diesem Jahr bereits von vier Vergiftungsfällen Kenntnis, davon drei Kinder, die Pilze aus dem Rasen im heimischen Garten genascht hätten. Davor warnt Emgenbroich: „Gerade im Rasen sind sehr viele kleine Giftpilze.“

Der Mykologe rät dringend, ihn nach einer Sammeltour im Wald im Zweifelsfall um Rat zu fragen (vorher Termin vereinbaren unter Tel. 05371-16562). Ein weiterer Tipp: Nach der Tour in den Wald dringend den eigenen Körper nach Zecken absuchen.

Nicht in allen Wäldern im Kreis Gifhorn sollten Pilzesammler jetzt losziehen: In der Bickelsteiner Heide sowie in Waldstücken bei Zicherie und Radenbeck hat das Forstamt Südostheide Insektizide verteilt. Dort sei eine Pilzsuche erst nach dem 10. Oktober unbedenklich, so Christian Heine vom Forstamt. In der ersten Hälfte des Oktobers werden Wälder bei Vordorf und Dedelstorf gekalkt. Das sei unproblematisch, diese Wälder seien nur für die Zeit des Hubschrauberflugs gesperrt. Forstamt Südostheide und Landesforsten planen darüber hinaus keine weiteren Aktionen.

rtm

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