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Gifhorn Stadt Sozialunterkunft: Pläne für Neubau gestrichen
Gifhorn Gifhorn Stadt Sozialunterkunft: Pläne für Neubau gestrichen
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00:16 30.08.2013
Sozialunterkunft: Das bisher genutzte Gebäude in Schönewörde wird aufgegeben. Die Samtgemeindeverwaltung will aber nicht mehr neu bauen, sondern jetzt ein anderes Objekt kaufen. Quelle: Hans-Jürgen Ollech
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Die von der Samtgemeinde zu stellende Sozialunterkunft in der ehemaligen Schönewörder Schule muss aufgegeben werden, da das Gebäude an die Gemeinde zurück gegeben wird (AZ berichtete). Die bisherigen Pläne für einen Neubau in der Hammersteinsiedlung sind jetzt allerdings auch gestrichen. Die Verwaltung favorisiert laut Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn derzeit den Kauf eines bestehenden Objekts.

„Wir haben die Pläne für den Neubau in der Hammersteinsiedlung aufgegeben“, erklärte Penshorn gestern auf AZ-Anfrage. Der geplante Bau war auf heftigen Widerstand der Bewohner der Siedlung gestoßen, dies ist aber laut Penshorn nicht der Grund für den Rückzug.

„Das Genehmigungsverfahren für diesen Standort dauert einfach zu lang. Wir müssen beispielsweise eine Vogelkartierung vornehmen - über einen Zeitraum von einem Jahr.“ Dann käme noch das der gesamte Verwaltungsprozess hinten dran sowie die Bauzeit.

Deshalb habe man jetzt Gespräche für den Kauf eines bestehenden Objektes aufgenommen. „Wir haben da schon eines im Auge“, so Penshorn. Details wolle er nicht verraten, denn es gebe weitere Interessenten: „Abwarten, ob wir den Zuschlag bekommen.“

Penshorn verrät nur soviel, dass der Umbau nach bisheriger Schätzung lediglich rund 20.000 Euro kosten könnte.

Allerdings müssen auch die politischen Gremien noch über den Kauf beraten und ihn beschließen. Zuerst befasst sich damit der Bauausschuss der Samtgemeinde in seiner kommenden Sitzung am Montag, 16. September.

ba

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