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Gifhorn Stadt Soziale Projekte: „Sand schippt sich nicht von allein“
Gifhorn Gifhorn Stadt Soziale Projekte: „Sand schippt sich nicht von allein“
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22:45 15.09.2011
Beach-Fußballplatz statt Bankschalter: Volksbank-Angestellte packen im Altfrid-Kindergarten an.
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Sonst erstellt Alexander Schubert Bausparpläne, gestern griff er zur Schaufel. „Sand schippt sich nicht von allein.“ Mit acht weiteren Volksbank-Angestellten baute er im St.-Altfrid-Kindergarten ein Beach-Fußballfeld. „Ich glaube, morgen werde ich lange Arme haben.“

„Die Kinder danken es mit einem Lächeln“, sagt Kollegin Sabine Perricone. Über diesen Einsatz auch weiterer Firmen – Conti-Teves hat die Schaukel erneuert, die IAV kümmert sich um die Homepage – freut sich Kindergartenleiterin Annegret Gaul.

Für sieben Bewohner des Hauses Triangel ist seit gestern der Weg in ein selbstbestimmtes Leben einfacher geworden. Im Mehrgenerationenhaus Omnibus hat Computer-Fachfrau Antje Baum ihnen den Umgang mit PC und Internet gezeigt – zum Beispiel, wo es im Internet günstig Rezepte gibt.

„Das ist interessant, weil man etwas fürs Leben lernen kann“, sagt Tamara Meyer (22). Betreuerin Beate Morgenstern-Ostlender: „Die Bewohner haben einen Barbetrag, mit dem sie auskommen müssen.“ Für Computerkurse reiche der nicht, das Ehrenamt Baums bringe sie so weiter.

Computer und Internet waren auch das Thema von Sascha Mechow und seine Kollegen von Hönigsberg und Düvel in vier Wohnheimen der Lebenshilfe. „Wir zeigen, was es im Internet zu entdecken gibt“, so der 18-Jährige. Und wo Fallen sind. „Wir haben in jedem Haus eine Internet-Ecke“, sagt Wolfgang Lawniczak von der Lebenshilfe. Bewohner hörten sich Musik oder schauten sich Bilder an. „Das steigert ihr Selbstwertgefühl.“

15 Gifhorner Unternehmen engagieren sich beim Projekt „Brücken bauen“ sozial. „Mitarbeiter werden für ihre Tätigkeiten freigestellt, finanzielle Unterstützung wird im Einzelfall realisiert“, sagt Projekt-Koordinator Ulf Schwarz.
„Es zeichnet sich hier eine beachtliche Bereitschaft der Unternehmen ab, bürgerliches Engagement in ihrer Region zu praktizieren“, lobte Schwarz den Einsatz der Firmen.

rtm

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