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Gifhorn Stadt Sozialbericht: Immer weniger Hauptschüler
Gifhorn Gifhorn Stadt Sozialbericht: Immer weniger Hauptschüler
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00:17 21.07.2013
Schullaufbahnen: Immer weniger Eltern und Kinder entscheiden sich für die Hauptschule, auch die Realschule sinkt in der Gunst.
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Im Schuljahr 2004/05 entschieden sich 14,7 Prozent der Eltern, ihr Kind zur fünften Klasse in eine Hauptschule zu geben. 2011/12 waren es 6,7 Prozent. Auch die Schullaufbahn-Empfehlungen hatten in dem Zeitraum einen Rückgang: von 26,1 auf 19,1 Prozent.

Auch die Realschule sinkt in der Gunst. 2004/05 entschieden sich 36,9 Prozent der Eltern für sie, 2011/12 noch 25,6 Prozent. Das Gymnasium lag 2004/05 bei 42,5 Prozent, 2011/12 bei 40,7 Prozent. Die Gesamtschule kletterte von 2,3 auf 9,3 Prozent. Die Oberschule lag 2011/12 bei 15,3 Prozent.

44,5 Prozent der Schüler erreichten 2011 den Realschulabschluss. 35,7 Prozent schafften die allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife: im Vergleich zu 2009 13,4 Prozentpunkte mehr, schreibt Haf. Grund dafür sei der doppelte Abiturjahrgang gewesen.

13,6 Prozent der Schüler erreichten einen Hauptschulabschluss, 6,3 Prozent verließen die Schule ohne Abschluss. Unter den Ausländern liegt die Quote derjenigen ohne Schulabschluss bei 27,8 Prozent. Haf: „Dass mehr als ein Viertel dieser Gruppe keinen Schulabschluss erreicht, muss zu einer intensiveren Betreuung und Unterstützung der Familien durch die verschiedenen Institutionen führen.“ Sozialdezernentin Ingrid Alsleben sieht in der Stadt Gifhorn ein positives Beispiel: „Die Sprachlernklasse in der Freiherr-vom-Stein-Schule ist da die richtige Maßnahme.“

ust

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