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Gifhorn Stadt Sorge ums Wahrzeichen
Gifhorn Gifhorn Stadt Sorge ums Wahrzeichen
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00:16 23.02.2014
„Die Sanierung darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden“: Christiane Reimann und Horst-Dieter Hellwig sorgen sich um Allerbüttels Alte Schule - und die alte Turmuhr würden sie am liebsten auch wieder in Gang bringen. Quelle: Photowerk (til)
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Allerbüttel

1886 wurde die Alte Schule errichtet, die Glocke kam 1917 in den Turm - keine Frage, das historische Gebäude ist das Allerbütteler Wahrzeichen schlechthin: „Nur leider nagt daran immer mehr der Zahn der Zeit“, berichtet Christiane Reimann, Vorsitzende des Dorf- und Kulturvereins, der das Gebäude zusammen mit der Feuerwehr vor rund 15 Jahren wieder in Schuss gebracht hat - seither nutzt es der Dorfverein für seine Treffen, die Feuerwehr für ihre Schulungen.

Die Dachziegel wurden in der Zwischenzeit erneuert - „nur am Turm dringt noch Wasser ins Gebäude ein“, erklärt Reimann. Die Flecken an Wänden und Decken sind kaum zu übersehen. „Da muss dringend etwas passieren - ich kann nicht verstehen, wieso die Gemeinde das auf die lange Bank schiebt“, schimpft der Allerbütteler UWG-Politiker Horst-Dieter Hellwig. Bürgermeister Jochen Gese kontert: „Selbstverständlich wollen wir das Gebäude nicht verkommen lassen“, weist er auf 10.000 Euro hin, die längst im Haushaltsplan vorgesehen sind. „Wir haben nur noch keinen Dachdecker gefunden.“ til

Warten wollen die Allerbütteler nur noch ungern - Reimann und Hellwig haben sogar schon die nächste Idee: „Sobald der Turm dicht ist, könnte auch die alte Uhr wieder in Gang gebracht werden.“ Dass sich die Anwohner vom Glockenschlag gestört fühlen könnten, wie vor Jahren mal von Gese berichtet, glauben sie nicht.

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