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Sorge um Conti-Arbeitsplätze

Gifhorn Sorge um Conti-Arbeitsplätze

Auf einer Conti-Belegschaftsversammlung haben am Freitag Betriebsrat und IG Metall - sie befürchten Mitarbeiter-Entlassungen - die Chefetage scharf kritisiert.

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Sorge um Conti-Arbeitsplätze: Betriebsrat und IG Metall kritisierten die Unternehmensleitung scharf.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Wie viele der 1600 Stellen gefährdet sind, ist unklar. Sondierungsgespräche sollen nächste Woche beginnen.

„Das Unternehmen hält es für notwendig, Strukturen des Werkes zu optimieren“, vermeidet Conti-Sprecherin Christina Friedrich in einer Pressemitteilung die Formulierung „betriebsbedingte Kündigungen“. Sie verweist jedoch darauf, dass es in den vergangenen Jahren trotz Investitionen von 84 Millionen Euro in den Standort Gifhorn nicht gelungen sei, „Kundenaufträge für die mittel- und langfristige Auslastung des Werkes Gifhorn zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu erhalten“. Erforderlich sei darum ein Gesamtpaket mit dem Ziel, den Produktionsstandort und so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten.

Conti-Betriebsrats-Chef Uwe Szymanowski reagierte sauer: Die Ziele des Beschäftigungssicherungsvertrages, den die Geschäftsführung nicht verlängern wolle, seien von der Unternehmensleitung nicht umgesetzt worden. „Ein erhebliches Potential an Vertrauen in der Belegschaft wurde zerstört“, sieht der BR-Chef Management-Fehler. Er verlangt die Fortführung des Vertrages, um Arbeitsplätze nachhaltig zu sicher. Kritik gab‘s für die Firmenleitung auch von Lothar Ewald (IG Metall): Vier Jahre Zeit seien ungenutzt verstrichen, sprach er gestern von einer „Armutserklärung“.

ust

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