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Sonne tanken und Leben retten

Isenbüttel Sonne tanken und Leben retten

Isenbüttel. Hilke Wiedenroth (20) und Lisa Hecker (21) schieben Dienst im Wachturm, Arne Apostel (24) und Jan Wichmann (21) brechen zur Strandpatrouille auf - und Bootsführer Marc Giesemann (34) steht jederzeit mit seiner Mannschaft für einen Einsatz auf dem Wasser bereit: Die DLRG am Tankumsee hat immer die Augen offen.

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Alles im Blick: Lisa Hecker (l.) und Hilke Wiedenroth schieben Dienst im DLRG-Aussichtsturm – und so lange am Tankumsee nichts passiert, lernen die Studentinnen dort für die Uni.

Quelle: Photowerk (til)

„Die Leute sind nicht fest eingeteilt, wir wechseln uns immer untereinander ab“, erklärt Bootsführer Giesemann, der zurzeit auch stellvertretender Wachleiter der DLRG am Tankumsee ist. Genauso wie sich die Lebensretter einer Schicht untereinander auf ihren Posten abwechseln, so lösen sich auch die verschiedenen DLRG-Ortsgruppen mit ihren Einsätzen am Tankumsee ab. „Zurzeit sind wir mit einer zusammengewürfelten Gruppe aus Braunschweig und Königslutter da - als nächstes übernehmen die Braunschweiger komplett.“

Problem der Lebensretter am Tankumsee ist jedoch - wie fast überall, wo es auf ehrenamtliches Engagement ankommt -, dass sich oft zu wenig Helfer finden: „13 Leute pro Schicht wären ideal - zur Not halten wir den Betrieb aber auch zu sechst aufrecht“, so Giesemann.

Entschädigt werden die Rettungsschwimmer nicht mit Geld: „Das machen wir alle freiwillig“, betont Giesemann. „Manche nehmen sich Urlaub, die Schüler haben Ferien.“ Eine gewisse Entlohnung gibt es aber doch: „Tagsüber trainieren wir zusammen, abends wird gespielt und gegrillt - die Atmosphäre ist einfach super.“ Und Sonnenschein könne man auch noch nebenbei tanken: „Meistens müssen wir ja nur ein paar Pflaster kleben oder Wespenstiche bei Kindern versorgen - aber für den Notfall sind wir natürlich jederzeit bereit!“

  • Und wer im nächsten Sommer selbst dabei sein will, findet Infos unter www.dlrg.de.

til

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