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Gifhorn Stadt Sommer 2017 kein Schwimmer-Bringer
Gifhorn Gifhorn Stadt Sommer 2017 kein Schwimmer-Bringer
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00:17 08.01.2018
Seltene Freibad-Freude im bescheidenen Sommer 2017: Die Allerwelle Gifhorn hat das Wetter zu spüren bekommen. Quelle: Christina Rudert Archiv
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Gifhorn

Das bescheidene Sommerwetter des vorigen Jahres ist auch an der Allerwelle nicht spurlos vorbeigeschwappt. Das Gifhorner Freizeitbad verzeichnete 10.000 Eintritte weniger als sonst. Die Einnahmen dagegen blieben auf dem Vorjahresniveau – dank einer Änderung der Preisstruktur aus dem Mai 2015.

Allein die Zahlen der Freibadsaison sprechen laut Bernd Jendro und Walter Lippe von der Betreibergesellschaft PSG eine deutliche Sprache. Die Eintrittszahlen sanken um 6500 Gäste auf 87.000. Die richtig sonnenreichen Monate des Jahres 2013 hatten noch 102.500 Freibad-Besucher eingebracht. Man sei von den Vorjahren noch etwas verwöhnt.

Insgesamt gab es 240.000 Besucher in der Allerwelle. Der Durchschnitt liege bei 250.000 Besuchern. Jendro und Lippe werten den vierprozentigen Rückgang noch als glimpflich. „Der gleichzeitige Betrieb von Frei- und Hallenbad bleibt der große Vorteil der Allerwelle.“ So mussten im Dauerregen begeisterte Schwimmer keinen Verzicht üben, sondern konnten nach drinnen ausweichen. „Mit 8500 Allercard-Inhabern gibt es eine unglaublich hohe Anzahl von Stammgästen.“ Rund 167.000 Einzelkarten seien verkauft worden. Etwa 36.000 Mal sei die Drehkreuzanlage mit Monats- und Dauerkarten zum Schwimmbadbesuch betätigt worden. Etwa 37.000 Zutritte seien durch Schulen, Vereine und therapeutische Angebote erfolgt.

Dass es wie im Vorjahr rund 650.000 Euro Gesamteinnahmen gab, sei einer Veränderung in der Preisstruktur zu verdanken. Die Rabattierung über die Allercards ist seit Mai 2015 auf höchstens 30 Prozent begrenzt. Auf der anderen Seite hat die Allerwelle durch eine Umstrukturierung im Betrieb 250.000 Euro bei den Grundkosten eingespart. Weitere Einsparungen erwartet die Geschäftsführung bei den Stromkosten durch Eigennutzung des vom betriebseigenen Blockheizkraftwerks produzierten Stroms.

Von Dirk Reitmeister

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