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Sogar ein paar echte Bayern feiern mit

Gifhorn Sogar ein paar echte Bayern feiern mit

Gifhorn. Mehr als 400 Gäste, tolle Stimmung und jede Menge fesche Trachten - das BSK feierte am Wochenende sein 17. Oktoberfest.

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Nicht ganz einfach: Bürgermeister Matthias Nerlich nahm den Fassanstich vor - und brauchte dazu ein halbes Dutzend Schläge.

Quelle: Cagla Canidar

Zünftig war es: Das Bürgerschützenkorps feierte am Samstag sein 17. Oktoberfest mit mehr als 400 Gästen. Und fast alle kamen in passender Tracht, trugen Dirndl oder Lederhose.

„Wir haben schon im Vorverkauf 400 Karten abgesetzt - so viele wie lange nicht mehr. Der Saal platzt aus allen Nähten“, freute sich BSK-Vize-Vorsitzender Thomas Reuter über die Resonanz zum 17. Oktoberfest. Wegen des Andrangs begann der Einlass bereits zwei Stunden vor der eigentlichen Eröffnung.

Viele Schützen, Delegationen befreundeter Vereine und Institutionen und aus der Politik sowie zahlreiche Gäste, darunter 14 waschechte Bayern, feierten.

Die Bayern - zwölf stammen aus Freiburg, zwei aus Oberbayern - hatte übrigens der 2. BSK-Zug eingeladen. Die Gäste waren extra für das Oktoberfest nach Gifhorn gekommen und waren erstaunt, dass so stilecht im Norden gefeiert wurde.

Denn alles passte. Auf „90 Prozent“ schätzte Reuter die Quote der Gäste, die Dirndl, Lederhosen und Karo-Hemden trugen. Ausgeschenkt wurde Festbier in Maß-Gläsern, gegen den Hunger gab es Brezn, Weißwurst, Leberkäse, Kraut mit Würtschen und natürlich Haxn.

Für Stimmung sorgten gleich zwei Bands auf zwei Bühnen im Bürgerschützensaal - so konnte durchgehend gespielt werden. Die Heidemusikanten hatten Oktoberfestmusik im Gepäck, der Musikspaß Eldingen auch mal aktuelle Schlager.

Gifhorns Bürgermeister Matthias Nerlich nahm den Fassanstich vor - der sich als nicht ganz einfach entpuppte. Mehrere Schläge waren notwendig, doch dann floss das Bier - und zwar zuerst in die Gläser aller Damen, die ein Dirndl trugen. Denn für sie gab es ein Freibier.

ba

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