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Gifhorn Stadt So wollten es die Bromer nicht: Rat übt Kritik an Windkraft-Plan
Gifhorn Gifhorn Stadt So wollten es die Bromer nicht: Rat übt Kritik an Windkraft-Plan
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23:00 22.08.2013
Windkraft als zentrales Thema: Dauerbefeuerung (kl. Foto) und die Höhe kamen im Bromer Rat zur Sprache. Quelle: Zur (Archiv)
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Zunächst hatte sich der Rat mit dem jüngst vorgestellten Entwurf des Zweckverbands Großraum Braunschweig (ZGB) befasst. Bürgermeister Gerhard Borchert stellte fest, dass sich die Anregungen des Fleckenrats darin nicht wiederfinden. „Wir wollten maximal fünf bis acht Windräder, damit eine Bürgerbeteiligung realisierbar ist“, erinnerte er. Das Startkapital von 15 Millionen Euro für einen kleinen Windpark sei eher in der Region aufzubringen als 52 Millionen Euro für einen großen. Nicht mal Gewerbesteuern in nennenswerter Höhe bringe ein Windpark: „Zu Beginn verhindert eine starke Abschreibung Steuern, später wird mit einem Gewinnabführungsvertrag an anderer Stelle investiert, statt Steuern zu zahlen.“

Dietrich Schaefer (SPD) wies erneut auf den ehemaligen Truppenübungsplatz als sinnvollsten Standort eines Windparks hin. Swantje Baruschke (Grüne) hingegen verstand die Aufregung nicht: „Es geht doch hier noch nicht um eine endgültige Planung, sondern nur um einen Vorentwurf.“

Einig war sich der Rat allerdings, dass vor einer offiziellen Stellungnahme des Fleckens an den ZGB eine Veranstaltung zur Information der Bürger stattfinden soll, bei der diese ihre Anregungen einbringen können. „Wir warten jetzt die offiziellen Informationen des ZGB ab, dann berufen wir eine solche Veranstaltung ein“, kündigte Borchert an.

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