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So nass war der Juni seit Jahren nicht

Landkreis Gifhorn So nass war der Juni seit Jahren nicht

Landkreis Gifhorn. Zeitweilig zu nass, aber nicht zu kalt: So präsentierte sich das Jahr 2016 in seiner ersten Hälfte.

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Ein kurioser Sommer bislang: Viel Regen gab es im Juni im Landkreis Gifhorn, aber auch viel Hitze.

Quelle: Archiv

Das haben Messungen der Landwirtschaftskammer in Gifhorn ergeben. Vor allem der Juni ragt bei beiden Kriterien heraus - und das widersprüchlich.

Mit 91 Litern pro Quadratmeter war dieser Juni der nasseste seit 2007. Damals gab es 114 Liter, der Zehnjahresdurchschnitt liegt bei 54,43 Litern. Seit 1966 waren nur elf Junis noch nasser. Am meisten Regen fiel im Juni 1980 mit 141 Litern. Der nasse Juni bereitet den Landwirten laut Hartmut Völz von der Landwirtschaftskammer Schwierigkeiten: „Zum Dreschen brauchen die Landwirte Sonne und trockenes Wetter.“

Dafür waren Mai und März in diesem Jahr trockener als gewöhnlich. Der Wonnemonat verzeichnete 50 Liter bei einem Zehnjahresmix von 84,66, der März 22 statt 40,42 Liter. Im ersten Halbjahr sind insgesamt 344 Liter pro Quadratmeter gefallen, der Zehnjahresschnitt liegt bei 320 Litern.

Auch bei den Temperaturen ragt der Juni heraus - ausgerechnet fast mit einem neuen Hitze-Rekord. Während das zehnjährige Mittel bei 18,13 Grad Celsius liegt, lag der Juni 2016 bei 20,3 Grad. Eine so hohe Durchschnittstemperatur hat die Landwirtschaftskammer bis dato nur einmal seit 1966 gemessen: Im Rekord-Jahr 2003 mit dem Jahrtausendsommer gab es die noch ungeschlagenen 20,65 Grad Celsius.

Deutlich wärmer als im Zehnjahresdurchschnitt waren auch der Mai mit 15,8 statt 14,91 Grad und der Februar mit 4,3 statt 2,1 Grad. Zuletzt war der Mai 2012 mit 16,4 Grad Celsius noch wärmer als der in diesem Jahr.

rtm

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