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Gifhorn Stadt "Sie werden igrendwohin ausweichen"
Gifhorn Gifhorn Stadt "Sie werden igrendwohin ausweichen"
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22:00 09.05.2017
Unfallrisiko durch Linksabbieger: Nun sollen die Sexmobile an der B 188 verschwinden, Experten fragen sich nur wohin... Quelle: Archiv
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Kreis Gifhorn

„So viele Jahre wurden die Busse geduldet. Warum jetzt auf einmal?“, fragt sich eine Insiderin. Sie fände es besser, hätten die Behörden vorab das Gespräch mit den Vermietern der Busse über vernünftige Lösungen gesucht. „Wenn man die Prostituierten dort weg haben will, muss man sich vorher Gedanken machen, wo sie hinsollen.“

„Wer glaubt, dass die Prostituierten ihre Dienste nicht mehr feilbieten, hat sich getäuscht.“ Kreisgleichstellungsbeauftragte Christine Gehrmann spricht von rund 20 Sexmobilen im Kreis, allein die Hälfte davon auf der B 188 zwischen Meinersen und Gifhorn. „Sie werden irgendwohin ausweichen.“

Auch Arndt-Christoph Föcks, Erster Samtgemeinderat in Meinersen, rechnet mit einem Verdrängungsprozess. Das seien Erfahrungen aus der Vergangenheit: „Dann stehen sie eben woanders.“ Weg von den Waldwegen, hin zum Parkplatz in Höhe Neubokel? „Wir müssen abwarten, welche Ausweichstellen gefunden werden“, sagt Ortsbürgermeister Stefan Hölter.

Leiferdes Bürgermeisterin Stefanie Fahlbusch-Graber sieht die Gefahr von Unfällen durch die vielen Linksabbieger, aber in der gut befahrenen B 188 auch durchaus einen Sicherheitsaspekt zu Gunsten der Frauen: Dort seien sie in der Öffentlichkeit.

Sie befürchtet, dass die Sexdienerinnen auf verlassenere und somit riskantere Standorte ausweichen: „Wenn sie aus dem Blickfeld sind, wird es für die Frauen gefährlicher.“ Das sieht auch die Insiderin so: „Man muss sich Gedanken über die Sicherheit der Frauen machen.“ Denn: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vermieter ihre Wagen aufgeben werden.“

rtm

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