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Sicherheitskonferenz: Mehr Personal nötig

Gifhorn Sicherheitskonferenz: Mehr Personal nötig

Flüchtlingswelle, Alltagskriminalität, Verkehrsunfälle, Fußball-Einsätze, Demos und Internet-Ganoven: Die Aufgaben für die Polizei in der Region steigen. Eine Patentlösung ist nicht in Sicht. Das wurde am Montag auf einer Sicherheitskonferenz deutlich, zu der die Bezirks-SPD ins Deutsche Haus in Gifhorn eingeladen hatte.

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Sicherheitskonferenz: Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil moderierte die Veranstaltung, die in der Scheune des Hotels Deutsches Haus in Gifhorn stattfand.

Quelle: Michael Uhmeyer

„Der Landkreis Gifhorn ist sicher -wir haben abnehmenden Kriminalitätsfallzahlen und eine Aufklärungsquote von 62 Prozent“, erklärte Gifhorns Polizeichef Michael Feistel. Allerdings bereiten Feistel und seinem Kollegen Thorsten Kühl, Leiter des Polizeikommissariats in Peine, die Zunahme bei den Einbruchdiebstählen Kopfzerbrechen. Im Landkreis Gifhorn liege die Aufklärungsquote in diesem Deliktbereich bei nur 26 Prozent, so Feistel

Kühl warnte davor, die Flüchtlingsproblematik und die gestiegene Zahl der Einbruchsdiebstähle in Verbindung zu bringen. Bei Flüchtlingen sei die Anzahl der Straftaten so gering, dass sie bisher keine größeren Probleme darstellen würden.

„Wir sind anständig belastet - wenn wir mehr machen sollen, benötigen wir auch mehr Personal“, wandte sich Feistel direkt an Stephan Mahnke, Staatssekretär im Niedersächsischen Innenministerium.

Der hatte zuvor darüber berichtet, dass im April die Einstellung von 150 zusätzlichen Polizeianwärtern anstehe.

Aus der Sicht von Dietmar Schilff, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), nicht ausreichend. „Bundesweit sind 16.000 Stellen bei der Polizei gestrichen worden - die Stimmung ist schlecht“, hielt er dagegen.

„Es gilt mit 3000 Mitarbeitern zusätzlich Aufgaben zu meistern“, so Michael Pientka, Präsident der Polizeidirektion Braunschweig. Trotzdem würden sich die Kriminalitätsfallzahlen auf Vorjahresniveau bewegen, das gelte auch für die Unfallzahlen. Jedoch gebe es mehr Verkehrstote.

ust

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