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„Sensationsfund in Gifhorn“: Bagger stößt auf XXL-Findling

Gifhorn „Sensationsfund in Gifhorn“: Bagger stößt auf XXL-Findling

Gifhorn. So einen Riesenbrocken hat Gifhorn noch nicht gesehen: Ein Mammut-Findling wurde gestern bei Baggerarbeiten auf der Baustelle an der Lüneburger Straße entdeckt. Der gigantische Stein wiegt mehr als 20 Tonnen. Heinz Gabriel, ehrenamtlicher Beauftragter der Kreisarchäologie, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: „Das ist ein Sensationsfund in Gifhorn.“

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Riesen-Brocken: Klaus Kaufmann (l.) und Heinz Gabriel vermessen den Findling, der gestern an der Lüneburger Straße auftauchte.

Quelle: Photowerk (mpu)

„Das gab‘s noch nie“, sagte Gabriel, der für die Kreisarchäologie schon seit Jahren Baustellen im Kreisgebiet betreut und Ausgrabungen begleitet.

Am Freitag kurz nach 9 Uhr war Bagger-Fahrer Klaus Kaufmann (63) mit der Stahlschaufel seines Ketten betrieben Baufahrzeugs auf den XXL-Findling gestoßen. „Ich arbeite schon seit 40 Jahren auf Baustellen - so einen Riesenklotz habe ich in meinem Leben jedoch noch nicht gesehen“, so Kaufmann. Der Stein habe in drei Metern Tiefe gelegen.

Mit seinem 18-Tonnen-Bagger war es ihm nicht gelungen, den Riesen-Findling auch nur ein paar Zentimeter von der Stelle zu bewegen.

Mindestens 3,50 Meter lang und 2,50 Meter hoch: Gabriel und Kaufmann nahmen Maß - gehen jedoch davon aus, dass der Mammut-Findling noch viel größer sein könnte. „Er steckt tief in der Erde, der größte Teil ist noch von Sand bedeckt.“

Der Findling aus Granit stamme aus dem hohen Norden. „Er ist in der Eiszeit hierher verschoben worden“, weiß Archäologie-Experte Gabriel. Der Aufwand, den Findling mit einem Kran zu heben, sei zu groß, blickt Kaufmann in die Zukunft. „Der Stein muss jedoch raus - und dafür vorher zerkleinert werden“, steht für den 63-Jährigen fest.

Gabriel hat die Baustelle weiter im Blick. Er vermutet auf dem Gelände noch Holzleitungen der so genannte Heller-Quelle, die im Mittelalter für die Wasserversorgung der Stadt angelegt worden war.

ust

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