Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
„Sensationsfund in Gifhorn“: Bagger stößt auf XXL-Findling

Gifhorn „Sensationsfund in Gifhorn“: Bagger stößt auf XXL-Findling

Gifhorn. So einen Riesenbrocken hat Gifhorn noch nicht gesehen: Ein Mammut-Findling wurde gestern bei Baggerarbeiten auf der Baustelle an der Lüneburger Straße entdeckt. Der gigantische Stein wiegt mehr als 20 Tonnen. Heinz Gabriel, ehrenamtlicher Beauftragter der Kreisarchäologie, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: „Das ist ein Sensationsfund in Gifhorn.“

Voriger Artikel
Vor 70 Jahren fielen die Bomben
Nächster Artikel
In greifbarer Nähe: Müdener pflücken Brombeeren

Riesen-Brocken: Klaus Kaufmann (l.) und Heinz Gabriel vermessen den Findling, der gestern an der Lüneburger Straße auftauchte.

Quelle: Photowerk (mpu)

„Das gab‘s noch nie“, sagte Gabriel, der für die Kreisarchäologie schon seit Jahren Baustellen im Kreisgebiet betreut und Ausgrabungen begleitet.

Am Freitag kurz nach 9 Uhr war Bagger-Fahrer Klaus Kaufmann (63) mit der Stahlschaufel seines Ketten betrieben Baufahrzeugs auf den XXL-Findling gestoßen. „Ich arbeite schon seit 40 Jahren auf Baustellen - so einen Riesenklotz habe ich in meinem Leben jedoch noch nicht gesehen“, so Kaufmann. Der Stein habe in drei Metern Tiefe gelegen.

Mit seinem 18-Tonnen-Bagger war es ihm nicht gelungen, den Riesen-Findling auch nur ein paar Zentimeter von der Stelle zu bewegen.

Mindestens 3,50 Meter lang und 2,50 Meter hoch: Gabriel und Kaufmann nahmen Maß - gehen jedoch davon aus, dass der Mammut-Findling noch viel größer sein könnte. „Er steckt tief in der Erde, der größte Teil ist noch von Sand bedeckt.“

Der Findling aus Granit stamme aus dem hohen Norden. „Er ist in der Eiszeit hierher verschoben worden“, weiß Archäologie-Experte Gabriel. Der Aufwand, den Findling mit einem Kran zu heben, sei zu groß, blickt Kaufmann in die Zukunft. „Der Stein muss jedoch raus - und dafür vorher zerkleinert werden“, steht für den 63-Jährigen fest.

Gabriel hat die Baustelle weiter im Blick. Er vermutet auf dem Gelände noch Holzleitungen der so genannte Heller-Quelle, die im Mittelalter für die Wasserversorgung der Stadt angelegt worden war.

ust

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Nussknacker in der Stadthalle

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Chefredakteur Dirk Borth im Freitags-Talk auf Radio21

Dirk Borth, der Chefredakteur der Aller-Zeitung und der Wolfsburger Allgemeinen ist jetzt jeden Freitag um 16.30 Uhr bei Radio21 zu hören. "Borth im Radio" - aktuelle Kommentare aus der Region. mehr

Haben Sie Angst vor der Vogelgrippe?

Was ist los in Gifhorn?

Welche Veranstaltungen gibt es in Wolfsburg, Gifhorn und Umgebung? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr