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Seniorenbeirat: „Wir wollen uns einmischen“

Samtgemeinde Isenbüttel Seniorenbeirat: „Wir wollen uns einmischen“

Samtgemeinde Isenbüttel. „Wir wollen uns einmischen“, sagt Friedhelm-Hubertus Voigt, Vorsitzender - oder Sprecher, wie er selber lieber sagt - des Seniorenbeirats in der Samtgemeinde Isenbüttel. Er definiert dessen Aufgabe als Vermittler.

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Barrierefreiheit ist für den Seniorenbeirat Isenbüttel ein Dauerthema: Vorsitzender Friedhelm-Hubertus Voigt bleibt dran.

Quelle: Christina Rudert

Der Seniorenbeirat, 1997 gegründet, will sich nicht auf sozialpolitische Themen festlegen lassen - obwohl die naturgemäß im Mittelpunkt stehen. Zum Beispiel Automatiktüren in öffentlichen Gebäuden. „Ob ein junger Mensch, der nach einer Sportverletzung an Krücken geht, oder eine Mutter mit Kinderwagen oder ein Senior mit Rollator, mit den normalen Türen haben sie alle Schwierigkeiten“, sagt Voigt.

Der 68-jährige Isenbütteler, der sich seit Beginn seines Ruhestands für den Seniorenbeirat engagiert und mittlerweile sieben Jahre dessen Sprecher ist, bringt sich als Lobbyist für benachteiligte Menschen auch politisch ein. „Wir sind mit Rede- und Antragsrecht im Bauausschuss der Gemeinde Isenbüttel und im Jugend- und Sozialausschuss der Samtgemeinde vertreten.“ Dass Wasbüttel und Ribbesbüttel eine Beteiligung des Seniorenbeirats an den politischen Gremien abgelehnt haben, bedauert er sehr. „In Calberlah werden wir bei Bedarf angefragt.“

Vieles klärt der Seniorenbeirat hinter den Kulissen, „Gespräche sind oft hilfreicher als eine Antragsflut“. Als Beispiel nennt Voigt die Leiter ins Schwimmerbecken im Edesbütteler Freibad. „Für Menschen nach einer Hüftoperation ist sie zu steil. Darüber bin ich im Gespräch mit der Samtgemeinde.“

Dass die Gemeinde Calberlah im - nichtöffentlichen - Verwaltungsausschuss über den Antrag des Seniorenbeirats auf einen barrierefreien Zugang zum Gemeindebüro beraten will, nimmt er so nicht hin. „Da werde ich weiter bohren - nicht dass das nach der Beratung im Verwaltungsausschuss still und leise versickert.“

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Vielzahl an Angeboten:Themenabende und Boßeltouren

Samtgemeinde Isenbüttel. Der Kalender des Seniorenbeirats ist prall gefüllt. Das reicht vom Boßeln und den Spielenachmittagen bis hin zu Vorträgen, Seminaren und den regelmäßigen Sprechstunden, die Vorsitzender Friedhelm-Hubertus Voigt an jedem dritten Dienstag im Monat im Rathaus anbietet.

„Diese Sprechstunde wird leider nicht sehr gut angenommen“, sagt Voigt. Deshalb hat er kein Problem damit, seine private Telefonnummer und Adresse bekannt zu geben. „Das wurde noch nie missbraucht.“ Auf diesem Weg hat er schon manche Frage an die zuständige Stelle weiter geleitet. „Ich verstehe uns als Bindeglied zu den verschiedenen Institutionen.“

Einmal im Jahr lädt der Seniorenbeirat zu einer großen Veranstaltung ein, in diesem Herbst bietet er sogar zwei Termine an: Am Freitag, 24. Oktober, informiert er um 17 Uhr in der Aula der Oberschule Calberlah über Wohnformen im Alter, die Wohnberater werden vorgestellt. Diese Veranstaltung wird am Freitag, 14. November, um 17 Uhr im Schulforum in Isenbüttel wiederholt. Und beide Male heißt es ausdrücklich: Fragen sind erwünscht.

Für nächstes Jahr Mai ist Rollator-Training vorgesehen, „da arbeiten wir mit Polizei und VLG zusammen“, sagt Voigt. Es geht darum, ob der Rollator richtig eingestellt und ausgestattet ist, und wie man mit Rollator den öffentlichen Nahverkehr nutzt.

Und darüber hinaus bietet der Landesseniorenbeirat zahlreiche Seminare zu den unterschiedlichsten Themen an. „Wenn sich jemand für irgendein Thema interessiert, kann er mich ansprechen“, sagt Voigt. Die Teilnahme wird bei Bedarf vom Seniorenbeirat gesponsert, „denn die Samtgemeinde unterstützt uns finanziell“.

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  • Voigt ist telefonisch erreichbar unter 05374-2218 in der Posener Straße 18 in Isenbüttel.
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