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Senioren: Selbstbestimmt leben

Meinersen Senioren: Selbstbestimmt leben

Meinersen. Senioren von morgen möchten den Lebensabend zuhause verbringen. Sie hoffen auf gemeinsame Unternehmungen, Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte vor Ort sowie auf Hilfe bei Winterdienst und Gartenarbeit. Diese Erkenntnisse sind das Ergebnis einer Befragung in der Gemeinde Meinersen. Initiiert vom Runden Tisch, ging es dabei um die Schaffung altersgerechter Infrastrukturen.

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Runder Tisch in der Gemeinde Meinersen macht mobil: Senioren von morgen wurden nach ihren Wünschen befragt.

Quelle: Oliver Berg

Senioren von morgen möchten den Lebensabend zuhause verbringen. Sie hoffen auf gemeinsame Unternehmungen, Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte vor Ort sowie auf Hilfe bei Winterdienst und Gartenarbeit. Diese Erkenntnisse sind das Ergebnis einer Befragung in der Gemeinde Meinersen. Initiiert vom Runden Tisch, ging es dabei um die Schaffung altersgerechter Infrastrukturen.

„3323 Personen bis zum Geburtsjahrgang 1963 erhielten in der Gemeinde Meinersen Fragebogen zum Thema seniorengerechter Infrastruktur“, so Erifili Athanasiadis-Gudaras (SPD). Sie beteiligt sich ebenso wie Vertreter aller Parteien im Gemeinderat am Runden Tisch (AZ berichtete).

Aktuell waren jetzt Fragebögen verschickt worden, um „zukunftsorientiert planen zu können“. Daraufhin folgte eine „tolle Resonanz“, so Athansiadis-Gudaras, gut 50 Prozent der Bögen wurden bislang zurück. Bei der Auswertung wurde festgestellt, dass 95 Prozent der Befragten im Alter zu Hause bleiben, bei den Kindern wohnen oder in Senioren-Wohngemeinschaften selbstbestimmt leben möchten. Auffällig seien auch Wünsche nach Notruf-Systemen und Gemeinschafts-Aktionen, medizinischer Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, Rufbussen und Hilfen im Garten.

Der Runde Tisch sucht jetzt Gespräche mit dem DRK-Seniorenbüro, dem Pflegestützpunkt und dem Landkreis. Eine Diskussionsveranstaltung könnte folgen. Und da „wir ein zahnloser Tiger ohne einen Cent im Haushalt sind, werden wir Mittel beantragen, damit wir richtig anfangen können“, blickt Athanasiadis-Gudaras nach vorn und damit auch auf einen Beirat, der vielleicht Angebote und Bedürfnisse koordinieren könnte.

hik

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