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Gifhorn Stadt Sechstklässler erstellen 3-D-Landkarte von Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Sechstklässler erstellen 3-D-Landkarte von Gifhorn
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23:12 14.06.2017
Relief aus Hartholzplatten: Sechstklässler der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule erstellten ein Jahr lang eine 3-D-Landkarte von Gifhorn.  Quelle: Sebastian Preuß
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Gifhorn

Das einjährige Projekt des Wahlpflichtkursus Werken ist jetzt zum Abschluss gekommen und wird künftig die Pausenhalle der Außenstelle am II. Koppelweg schmücken.

 „Calberlah ist umgefallen.“ Lehrer Siegfried Uhde zeigt, welche der knapp einen Zentimeter großen Häuser noch Leim brauchen. „Ein Haus stellen wir aus Stäben her“, erläutert Jonas Stieß, der mit der Laubsäge am Schraubstock hantiert. Katharina Rauhöft ist die Spezialistin dafür, die Höhenlinien aus der topografischen Karte in Höhenebenen aus mehrere Millimeter dicken Hartholzplatten umzuwandeln. „Manchmal war das schon schwierig“, sagt die Schülerin. Die kleinen Höhenebenen mussten halt richtig auf den größeren darunter aufliegen, damit ein Hügel daraus wird, der dem Original entspricht.

Relief ist 50-fach erhöht

„In Gifhorn ist die 55-Meter-Linie ganz wichtig“, sagt Uhde. Zwei auf die Grundplatte geleimte und ausgesägte Platten stellen diese Höhenlage dar, nur Ise und Aller liegen noch etwas tiefer direkt auf der Grundplatte. Und aus der 55-Meter-Eben wachsen dann die weiteren Höhen hervor, etwa der Katzenberg direkt in Gifhorn. Auf den ersten Blick lässt das Relief erkennen, dass Ummern und Calberlah höher liegen als Gifhorn. Auf eben jenen ersten Blick sieht das Relief aber auch eher aus wie Harz statt Heide. Das Relief sei von 1:25.000 auf den Maßstab 1:12.500 verdoppelt und beim Relief um das 50-fache überhöht, erklärt Uhde. „Es wirkt etwas alpin.“ Und: „Unsere Schule ist besonders groß geworden.“ Immerhin verdeutliche das Relief, dass der Kreis Gifhorn nicht wirklich eben sei.

Viele Spaßfaktoren dabei

„Der Spaßfaktor ist, dass immer wieder Probleme auftauchen, die gelöst werden“, sagt Andreas Helfenstein. Und von diesen Tüfteleien bleibe dann zum Schluss auch etwas auf Dauer übrig. „Die sind immer wieder auf tolle Ideen gekommen“, lobt Lehrer Uhde. Etwa die B 4 oder die Aller mit 3-D-Stiften aufzutragen. Die Schüler seien hoch motiviert dabei. „Sie haben auch in den Pausen gearbeitet.“

Von Dirk Reitmeister

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