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Gifhorn Stadt Schwarzer Kater liegt todkrank unter Busch
Gifhorn Gifhorn Stadt Schwarzer Kater liegt todkrank unter Busch
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00:23 05.06.2014
Innerlich vergiftet: Der schwarze Kater lag apathisch im Garten der Familie Nisius. Inzwischen wird er in der Praxis von Dr. Regine Böntgen-Simonet wieder aufgepäppelt.
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Tierärztin Dr. Christine Koch nahm sich des Tiers an und rettete ihm nahezu buchstäblich im letzten Moment das Leben.

„Er hatte Harnstein, so dass die Blase sich nicht entleeren konnte und das Tier innerlich vergiftet hat“, diagnostizierte Dr. Koch. Sie entfernte den Harnstein, legte einen Katheder und spülte die Blase. „Der arme Kater war von Krämpfen geschüttelt und völlig apathisch, ich habe ihn aus den ewigen Jagdgründen zurückgeholt“, sagte die Tierärztin.

Familie Nisius hatte schon ein paar Tage beobachtet, wie der Kater bei ihr ums Haus strich. „Wir haben gedacht, dass er alt ist, weil er sich so langsam bewegte.“ Er ließ sich streicheln und war ganz zutraulich. „Und dann lag er am Sonntag nur noch da.“ Janet Nisius rief die Tierärztin.

Die war erschrocken. „Normalerweise haben Tiere eine Körpertemperatur von 38 Grad, der Kater hatte nur noch 32 Grad.“ Wieso dieses Tier Harnsteine hatte, darüber rätselt Christine Koch auch. „Es kommt häufiger mal vor, dass reine Hauskatzen mit zu gutem Futter und zu wenig Bewegung zu Harnsteinen neigen.“ Der schwarze Kater sei zwar sehr gepflegt und ausgesprochen zutraulich, aber er habe nicht nach zu wenig Bewegung ausgesehen.

Inzwischen kümmert sich Dr. Regine Böntgen-Simonet, die Tierärztin des Tierheims in Ribbesbüttel, um den schwarzen Kater. Und wenn jemand den Kater vermisst oder weiß, wem er gehört, kann er die Hotline des Tierheims unter Tel. 05373-3275 erreichen und Näheres erfahren.

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