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Schwarzarbeit: Fahnder fordern mehr Rechte ein

Gifhorn Schwarzarbeit: Fahnder fordern mehr Rechte ein

Durch Schwarzarbeit ist dem Staat 2013 ein Schaden von mehr als 770 Millionen Euro entstanden. Neben dem Zoll gehen auch Experten der Kommunen gegen die Schattenwirtschaft vor. Beim 17. Bundesfahndertreffen in Gifhorn - es wurde am Mittwoch eröffnet - forderten die 130 Fahnder mehr Rechte ein, um effektiver arbeiten zu können.

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Tagung im Heidland: 130 Schwarzarbeiter-Fahnder ziehen in Gifhorn Bilanz – und fordern mehr Rechte.

Quelle: Photowerk (sp)

Gifhorn. Heinrich Kahle, Fahnder des Landkreises Gifhorn, geht seit 1996 gegen illegal tätige Unternehmen vor. Er gilt mit seinem Gifhorner Modell seitdem als Vorbild für andere Städte und Kreise in ganz Deutschland. 50 laufende Verfahren, acht eingestellte Verfahren, zwölf rechtskräftig abgeschlossene Verfahren und 35.000 Euro Bußgeld habe es seit Jahresbeginn gegeben, berichtet Kreis-Fachbereichsleiter Michael Funke. Bei sechs Betrieben sei es Kahle gelungen, sie in die Legalität zurückzuführen.

„Wir dürfen nur tätig werden, wenn es einen Anfangsverdacht gibt - das unterscheidet uns vom Zoll“, wünscht sich Kahle mehr Handlungsspielraum. Die von der Bundesregierung beabsichtigte Novellierung des Schwarzarbeitergesetzes sei eine Chance, um den Fahndern der Kommunen „verdachtslose Betretungs- und Prüfrechte“ einzuräumen, hofft der Fahnder des Kreises.

Eintragungen ins Handelsregister und erschlichene Eintragungen in die Handwerksrolle: Kahle und Co. wissen, dass am Ende auch die Verbraucher eine lange Nase machen: „Auf nichtige Werksverträge gibt‘s keine Garantie-Ansprüche.“

ust

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