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Schutzmaßnahmen: Schwalben gezählt

Meinersen Schutzmaßnahmen: Schwalben gezählt

Meinersen. Da haben sich die Mitglieder der Nabu-Gruppe in der Samtgemeinde Meinersen um Reinhard Meier aus Müden ein arbeitsreiches Projekt auf die Fahne geschrieben – die Naturschützer kartieren Mehl- und Rauchschwalben. In mehr als 20 Dörfern haben sie bereits Nester der Vögel gezählt.

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Schwalbenschutz: Reinhard Meier (l.) bedankte sich bei Elke und Karsten Stengel aus Ahnsen.

„Wir sind für die Kartierung von Haus zu Haus gegangen“, sagt Meier. Dabei notierten die Aktiven unter anderem in Ohof 92 Mehl- und 43 Rauschwalbennester. 86 waren es in Dalldorf, 84 in Ettenbüttel, 76 in Ahnsen, 144 in Hahnenhorn, 169 im Langenklint.

In Anlehnung an das aktuelle Nabu-Projekt „Schwalben willkommen“ (Text links), bedankten sich die Naturschützer auch bereits mit einer Urkunde bei Hausbesitzern, die Schwalbennester an ihren Hauswänden akzeptieren. „Als Dank und Anerkennung für solchen Schwalbenschutz haben wir auch bereits Wandplaketten und Mehlschwalbennester überreicht“, so Meier. So überraschten die Naturschützer damit unter anderem bereits Elke und Karsten Stengel in Ahnsen.

„Und wir möchten noch weitere Hausbesitzer aus der Samtgemeinde Meinersen mit Urkunden für den Schwalbenschutz auszeichnen.“ Schön wäre es laut Meier, wenn sie möglichst „zehn Schwalbennester am Haus vorweisen könnten“.

Auf die Gefährdung der Schwalben hinweisen

Die Nabu-Aktion „Schwalben willkommen“ wird von der Bingo-Umweltstiftung bis November 2015 unterstützt. Ziel dabei ist es unter anderem, auf die Gefährdung der Schwalben hinzuweisen, Maßnahmen zur Bestandssicherung anzubieten und die Akzeptanz von Schwalbenkolonien zu steigern.

Die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ beinhaltet die Beratung von Hauseigentümern und die Suche nach Konfliktlösungen. Eigentümer, die Schwalbennester an ihrem Haus haben, leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Das soll durch die Plakette „Schwalben willkommen“ und durch eine Urkunde gewürdigt werden.

Im Zuge der Aktion ist weiterhin geplant, niedersachsenweit 2000 Kunstnester für Mehlschwalben anzubringen.

Dabei gibt es auch Aktionsmöglichkeiten für Nabu-Gruppen, Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen. Sie können Materialkosten-Zuschüsse von bis zu 200 Euro erhalten, wenn sie Schwalbennester oder Nistbretter selbst bauen möchten. Infos dazu gibt es bei der Projektleiterin Jutta Over, Tel. 05931-4099630 oder jutta.over@nabu-emsland.de.

hik

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