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Schulden sind hausgemacht

Gifhorn Schulden sind hausgemacht

Gifhorn. Immer mehr Klienten der Awo-Schuldnerberatung in Gifhorn kommen wegen „wirtschaftlicher Unerfahrenheit“ in finanzielle Bedrängnis. Damit weicht der Landkreis vom Landesdurchschnitt ab: In ganz Niedersachsen gilt laut der neuesten Studie des Landesamts für Statistik die Arbeitslosigkeit als Hauptursache.

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Trauriger Trend: Immer mehr Gifhorner gelangen in die Schuldenfalle, weil sie schlecht mit Geld umgehen können.

Quelle: Archiv

39 Prozent der Betroffenen gaben im vorigen Jahr der Gifhorner Awo gegenüber an, wegen „wirtschaftlicher Unerfahrenheit“ verschuldet zu sein. „Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent gestiegen“, heißt es im Jahresbericht 2014 der Awo. Unzureichende finanzielle Allgemeinbildung: „Hier muss die Gesellschaft dringend gegensteuern“, schlägt die Awo Alarm.

Landesweit haben 22,3 Prozent der Befragten in 2014 Arbeitslosigkeit als Hauptgrund angegeben, so das Landesamt für Statistik. Die Awo kommt für Gifhorn auf einen Wert von 14 Prozent, hinter Unfall, Krankheit und Sucht (18 Prozent) und Trennung (15). Allerdings machen bei der Höhe der Einkommen Klienten mit einem Einkommen bis 1000 Euro im Monat mit 43 Prozent die größte Gruppe unter den erwerbstätigen Schuldnern aus, gefolgt von jenen mit bis zu 1500 Euro Einkommen (28 Prozent). Landesweit wurden 51.086 Menschen von den Schuldenberatungsstellen betreut.

rtm

  • Die Awo zählte 744 Betreuungen, davon 542 einmalige und 202 langfristige. Im Jahr davor waren es 512 einmalige und 213 langfristige, 2012 waren es 572 einmalige und 230 langfristige Betreuungen.
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