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Schulbus-Ärger: Nun schaltet sich der Landrat ein

Gifhorn Schulbus-Ärger: Nun schaltet sich der Landrat ein

Gifhorn. Inklusionskinder, die nicht vom Fahrdienst von der Schule abgeholt werden, volle Busse, schlechte Anbindungen - nach der anhaltenden Kritik an der Schulbusbeförderung (AZ berichtete) schaltet sich nun Landrat Dr. Andreas Ebel ein.

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Quelle: Christian Opel

Zunächst reagiert er auf den Vorstoß einer Mutter aus Triangel, die in der AZ den Schul-Fahrdienst für ihre beiden behinderten Söhne kritisiert hat. „Wir haben das zuständige Unternehmen angewiesen, die vertraglich vereinbarten Standards zu erfüllen“, so Ebel.

Manuela Szoltysik aus Triangel, die gegenüber der AZ beklagt hat, dass ihre Kinder den Unterricht in der Grimm-Schule nicht pünktlich erreichen würden und sogar schon an den Haltestellen vergessen worden seien, habe sich auch an den Kreis gewandt, so Ebel. „Natürlich nehmen wir solche Elternbeschwerden ernst und haben umgehend reagiert“, erklärt der Verwaltungschef des Landkreises.

„Neue Schüler, neue Stundenpläne - zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres kommt es zu einigen Anlaufschwierigkeiten“, wirbt Fachbereichsleiter Karsten Kreutzberg um Verständnis. „Wir gehen selbstverständlich jedem Einzelfall nach und haben uns auch im Fall Szoltysik sofort mit dem für den Einzeltransport zuständigen Fahrdienst in Verbindung gesetzt“, versichert Kreutzberg.

Gerade beim Fahrdienst von behinderten Kindern sei die Lösung nicht immer innerhalb kürzester Zeit möglich. „Fahrpläne und Touren müssen geändert werden“, so Kreutzberg. Der zuständige Fahrdienst habe der Kreisverwaltung versichert, dass es diese Probleme in Zukunft nicht mehr geben werde, so Kreutzberg. Nun gelte ein neuer Tourenplan.

„Der Schülerverkehr ist mir sehr wichtig - insbesondere der Transport von behinderten Kindern“, ergänzt Ebel. Auch die Kritik des Kreisschülerrates an der Schülerbeförderung - Vorsitzender Tjark Melchert hatte vergangene Woche in einer Resolution eine Mängelliste erstellt - nehme die Verwaltung ernst. „Wir sind dran und versuchen Abhilfe zu schaffen“, kündigt der Landrat ein Gespräch mit den Schülervertretern an.

ust

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