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Gifhorn Stadt Schüler bezahlen Haus für afrikanische Witwe
Gifhorn Gifhorn Stadt Schüler bezahlen Haus für afrikanische Witwe
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00:26 18.05.2014
Ein Haus für Mama Zebia: Die Schüler der Klasse 6L1 des Gymnasiums Hankensbüttel haben Geld gesammelt, um der Witwe und ihren drei Enkeln (oben) im afrikanischen Butiru (Uganda) ein neues Haus zu finanzieren. Dafür reichten rund 250 Euro aus.
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Die aus Wierstorf stammende und in Butiru lebende Elisabeth Mwaka hatte zuvor im Gymnasium von ihrer Projektarbeit in Butiru erzählt. Dort gibt es viele Waisenkinder, deren Eltern an Aids gestorben sind, und die bei ihren Großmüttern in ärmlichsten Verhältnissen leben, in einfachen grasbedeckten Lehmhäusern. Die alten Lehmwände und Grasdächer weichen im Laufe der Zeit auf, es regnet in die Häuser hinein. Auf Nachfrage der Schüler erklärte Mwaka, dass der Bau eines neuen Steinhauses 250 Euro kosten würde.

Nach dem Bildervortrag wollten die Schüler der 6L1 etwas bewegen. Sie organisierten mit ihrer Lehrerin Antje Krummel Bücherverkäufe zu Gunsten eines Witwenhauses. Dank Elternhilfe kam eine große Menge Bücher zusammen. Im April hatte die Klasse 316 Euro zusammen, das Geld wurde nach Butiru überwiesen.

Dort begann der Hausbau, Lehrkraft Julia Lucker zeigte den Schülern Fotos vom alten und bald darauf vom neuen Haus der verwitweten Großmutter Mama Zebia, die Mwaka per E-Mail geschickt hatte.

Das Haus wurde auf dem Gelände gebaut, das der Großmutter gehört. Es hat zwei Schlafzimmer und einen Wohnraum, und das Geld reichte noch für ein Bett, Matratze, Decke und Bettwäsche.

Wer die Enkel von Mama Zebia mit einer Schul- und Berufsausbildung oder eine Witwe mit einem neuen Haus unterstützen möchte, kann sich an Julia Lucker unter Tel. 05832-6404 wenden.

ba

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