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Schottischer Preis für Gifhorner Doktoranden

Forschung gewürdigt Schottischer Preis für Gifhorner Doktoranden

Städtepartnerschaft unter wissenschaftlichen Aspekten praktiziert der Gifhorner Christoph Otte: Der 28-Jährige arbeitet seit Ende 2012 an seiner Doktorarbeit zur frühmittelalterlichen Siedlungs- und Agrargeschichte in Dumfriesshire und hat jetzt den Truckell-Preis verliehen bekommen.

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Städtepartnerschaft unter wissenschaftlichen Aspekten: Der Gifhorner Christoph Otte wurde mit dem Truckell-Preis der „Dumfriesshire and Galloway Natural History and Antiquarian Society“ ausgezeichnet.

Gifhorn. Dass er ausgerechnet bei diesem Thema gelandet ist, „war ursprünglich eher der Quellenlage geschuldet“ - während die schottische Ostküste und Teile Englands dank früher schriftlicher Quellen bereits intensiv erforscht sind, gab es über den Raum Dumfries kaum wissenschaftliche Arbeiten. „Und mir gefiel auch der Gedanke, mich ernsthaft mit der Geschichte unserer Partnerstadt auseinander zu setzen.“ Den Preis wertet Otte deshalb auch als „eine weitere Verbindung zwischen Gifhorn und Dumfries“.

Nach dem Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium ging Otte 2007 für den Zivildienst nach Schottland. Nächste Station war das Geschichtsstudium in Gießen bis zum Bachelor, danach zog es ihn 2011 zurück nach Schottland. „Dort habe ich in Edinburgh mein Master-Studium in mittelalterlicher Geschichte bewältigt“. Von Edinburgh aus erforscht er nun die frühmittelalterliche Siedlungsgeschichte in Dumfriesshire.

Im Sommer 2015 entdeckte er die „Dumfriesshire and Galloway Natural History and Antiquarian Society“ und den von ihr ausgelobten Truckell-Preis. „Der Artikel, den ich dem Verein zusandte, enthält Teilergebnisse meiner bisherigen Forschungsarbeit.“ Für die Society preiswürdig: Sie verlieh ihm eine Urkunde, überreichte ihm das Preisgeld von 500 Pfund (umgerechnet gut 650 Euro) und veröffentlicht seinen Artikel in der Vereins-Zeitschrift.

Wenn die Promotion Ende des Jahres fertig ist, kommt Otte zurück. „Ich würde mich dann gerne stärker im Gifhorner Heimat- und Museumsverein einbringen“, sagt er.

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