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Schon mehr als 220 Wildunfälle im Kreis

Gifhorn Schon mehr als 220 Wildunfälle im Kreis

Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger - und auch die Wildtiere werden aktiver. Für die Autofahrer im Landkreis Gifhorn steigt mit Frühjahrsbeginn die Gefahr mit Unfällen von Wildtieren.

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Aufgepasst: Aktuell wandert das Wild evrmehrt über die Straßen im Kreis Gifhorn - die Polizei hat schon mehr als 220 Unfälle registriert.

1139 Unfälle dieser Art gab‘s allein 2014.

Nach den langen Wintermonaten machen sich Reh-, Rot-, Damm- und Schwarzwild wieder vermehrt zur Futtersuche und Revierverteilung auf. Die Rehe grenzen ihre Gebiete ab, jüngere Rehböcke werden vertrieben und müssen sich bei der Suche nach eigenen Territorien darum auf Wanderung begeben. Straßen in waldreichen Gebieten - besonders im Nordkreis - und an Wald-Feldgrenzen werden deshalb in den Frühlingsmonaten besonders häufig von diesen Tieren überquert. Unerwartet für die Tiere überschneidet sich durch die bereits erfolgte Zeitumstellung in diesen Monaten der Pendlerverkehr mit der besonders aktiven Zeit der Wildtiere während der Dämmerung. Daher passieren die meisten Unfälle mit Reh & Co. zwischen 5 und 8 Uhr sowie zwischen 17 und 0 Uhr.

Vorausschauend fahren und Tempo reduzieren: Das rät Gifhorns Polizei den Autofahrern, um das Wildunfall-Risiko zu minimieren. „Bis Ende März gab es im Kreisgebiet 228 Wildunfälle“, erklärt Polizei-Statistik-Fachmann Reinhard Preuß. Im Vorjahr seien es noch 246 gewesen, 2013 sogar 302. Hinweistafeln und Reflektoren hätten dazu beigetragen, die Zahl der Wildunfälle zu minimieren, so Preuß. Trotzdem gehörten Unfälle mit Wild nach wie vor zu den häufigsten Unfallursachen.

ust

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