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Schlüssel für Seniorenresidenz übergeben

Groß Schwülper Schlüssel für Seniorenresidenz übergeben

Groß Schwülper. Die Seniorenresidenz An den Meerwiesen hat gestern offiziell den Betrieb aufgenommen: Der Geschäftsführer der Residenzgruppe Bremen Christian Nitsche und Regionalleiter Carsten Adenäuer überreichten den symbolischen Schlüssel an Leiterin Franziska Strauß.

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Schaumkost in allen möglichen Geschmacksrichtungen: Matthias Krause bereitete am Freitag Kostproben für die Besucher in der Seniorenresidenz zu.

Quelle: Photowerk (co)

„Wir wollen ganzheitliche Angebote für die Menschen schaffen“, sagte Nitsche. Es gebe in Schwülper nicht nur ein breites Pflegeangebot - mit den zwei Krippengruppen der Gemeinde Schwülper im Haus (AZ berichtete) entstehe ein lebendiger Mix aus Alt und Jung.

Regionalleiter Adenäuer hob den Anspruch des Unternehmens hervor, das Seniorenwohnheim in die Gemeinde zu integrieren. „Die Grundsteine sind gelegt“, sprach Adenäuer die Krippe und ein gemeinsames Projekt mit der Oberschule an: Die Schüler wollen altersgerechte Sportgeräte für die Bewohner des Seniorenheims bauen. Auf den Fluren sind Bilder der Schwülperaner Malerin Friedo Brandt zu sehen.

Bürgermeister Uwe-Peter Lestin freute sich über den Ausbau der Infrastruktur in der Gemeinde: „Wir sind auf die Zukunft vorbereitet.“ Leiterin Strauß dankte ihrem Team für die Unterstützung und hob insbesondere den Einsatz von Ralph Dzyuballa hervor. „Wir danken der Gemeinde Schwülper, dass wir so gut aufgenommen wurden.“ Und: „Wir sind ein offenes Haus, Sie sind jederzeit eingeladen.“

Am Nachmittag war das Haus für alle Interessierten geöffnet: „Rund 600 Besucher waren da, trotz der Hitze“, freute sich Pressesprecherin Frauke Meyenberg.

30 Mitarbeiter des Küchenteams sorgten für die Verpflegung mit Filetspießen und Salaten, Matthias Krause bot Schaumkost an. Der Projektleiter für sanfte Kost schult das Küchenpersonal bei der Zubereitung von Speisen für Menschen mit Schluckbeschwerden. Ob Gemüse, Leberwurst oder Müsli: „Alles wird aufgekocht, püriert und gesiebt“, erklärt Krause. Und die Besucher konnten sich vom Geschmack selbst überzeugen.

- Zehn der 66 Einzelzimmer der Seniorenresidenz wurden zu fünf Pflegeapartments zusammengefasst, die über zwei Räume mit gemeinsamen Vorflur und Bad verfügen.

- Acht Eigentumswohnungen gibt es im oberen Stockwerk - sechs davon sind bereits vergeben.

- Bewohner ziehen nach und nach ein, das Pflegepersonal wird sukzessive aufgestockt. Voll belegt ist eine Pflegeeinrichtung dieser Größe im Schnitt nach eineinhalb Jahren.

- Zwei gesonderte Pflegebäder gehören zur Einrichtung, außerdem arbeitet eine Ergotherapeutin im Haus - unterstützt von Therapiehund „Pete“.

- In Wohnküchen können die Bewohner gemeinsam kochen.

- Die Seniorenresidenz bietet je nach Belegung auch Kurzzeitpflegeplätze an.

co

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