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Schlossgraben kippt um

Schlossgraben kippt um

Ungewöhnlicher Einsatz für die die Gifhorner Ortswehr: Weil die Fische im Schlossgraben aufgrund von Sauerstoffmangel zu ersticken drohten, rückte am Donnerstag gegen 17.30 Uhr die Wehr an und belüftete das Gewässer, indem es durch Löschschläuche Wasser hinein spritzte.

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Ungewöhnlicher Einsatz: Die Ortswehr Gifhorn belüftete am Donnerstagabend den Schlossgraben, weil das Gewässer drohte umzukippen.

Quelle: Photowerk (sp)

Gifhorn. Am Nachmittag hatten Mitarbeiter der Verwaltung bemerkt, dass einige tote Fische an der Oberfläche schwammen und viele andere nach „Luft“ schnappten: „Wir haben darauf hin bei der Leitstelle angerufen und die hat die Feuerwehr alarmiert“, so Klaus-Dieter Siebert, Hausmeister beim Landkreis.

„Das hier ist nur eine Erstmaßnahme“, erklärte Uwe Michels, Brandmeister vom Dienst. Der Belüftung durch Schläuche sollte der Einsatz von mobilen, schwimmenden Belüftern folgen, die über den Aller-Ohre-Verband vom Klärwerk in Kakerbeck geholt werden sollten, was bis Redaktionsschluss noch nicht geschehen war.

Vor Ort waren am Donnerstagabend auch Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes des Kreises, die eine Ursachenforschung für den offensichtlichen Sauerstoffmangel im Schlossgraben für den Freitag ankündigten.

jr

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