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Schlitzpass für marode Ise-Fischtreppe gefordert

Gifhorn Schlitzpass für marode Ise-Fischtreppe gefordert

Gifhorn. Seit Jahren ist die Ise-Fischtreppe an der Gifhorner Cardenap-Mühle marode. „Das ist das letzte Hindernis für Fische in den Fließgewässern des Landkreises“, fordert stellvertretender ASV-Chef und Naturschutzbeauftragter Jürgen Wagner, dass endlich etwas passiert.

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Fischtreppe an der Cardenap-Mühle: Das Bauwerk ist marode und müsste saniert werden.

Quelle: Cagla Canidar

„Bis 2015 sollte die Durchlässigkeit von Fließgewässern erreicht sein - das sieht die Wasserrahmenrichtlinie so vor“, erinnert Wagner an nicht umgesetzte Vorgaben. Die Fischtreppe an der Cardenap-Mühle sei aus Eichenholz erstellt worden, habe aber nicht immer im Wasser gestanden. „Dadurch wurde die Konstruktion marode“, berichtet Wagner. Vier Varianten seien geprüft worden. „Die Kosten liegen zwischen 270.000 und 400.000 Euro“, erläutert er. Wagner favorisiert den so genannten „Schlitzbecken-Pass“, um Karpfen, Schleien oder Barschen ein Vorankommen zu ermöglichen.

Bei der Schlitzpass-Technik werden die Höhenunterschiede auf Fließstrecken von bis zu 200 Metern in einer Vielzahl von kleinen Becken (37 bis 58 Zentimeter) überwunden. So gleicht jedes Becken einen Höhenunterschied von etwa zehn Zentimetern aus. Passende Einström-Öffnungen und Schlitzpässe zwischen den einzelnen Becken halten eine ausreichende Lockströmung über das ganze Bauwerk aufrecht. „Der Fisch ist nicht direkt der Strömung ausgesetzt und hat beim Durchschwimmen Ruhezonen“, so Wagner. Der Ise-Schlitzpass müsse eine Länge von 30 Metern haben.

Wie notwendig der Fischpass ist, macht Wagner deutlich: „Nur 800 Meter Ise stehen den Fischen zur Verfügung, 41 Kilometer sind nicht bewanderbar.“

ust

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