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Schilder halten nicht jeden auf

Calberlah Schilder halten nicht jeden auf

Calberlah. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil - das zeigte sich am Montag in Calberlah. Dort war die Ortsdurchfahrt der L 292 wegen Asphaltierungsarbeiten ganztägig komplett gesperrt.

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Nur für Anlieger: Für Durchgangsverkehr waren die Kanalbrücken westlich und östlich von Calberlah gesperrt - da half nur wenden.

Quelle: Ron Niebuhr

Hinweisschilder stellten das unmissverständlich klar. Und doch versuchten nicht wenige Autofahrer, sich mit ihren Fahrzeugen irgendwie durch die Baustelle zu schlängeln.

Die Gemeinde postierte Mitarbeiter auf Elbeseiten- und Mittellandkanalbrücke. Sie sorgten dafür, dass nur Anlieger die Absperrbarken passierten. Und sie erlebten so einiges: „Es ist traurig, wie viele Autofahrer wohl nicht lesen können“, wunderte sich Gemeindearbeiter Matthias Kollus über den regen Verkehr - trotz klar ausgeschilderter Vollsperrung!

Mancher Autofahrer wollte die Brückenposten sogar überlisten: „Die erfinden irgendwelche Straßennamen, nur um hier vorbei zu kommen“, berichtete Kollus. Als Anlieger ausgeben? Da waren sie beim Gemeindearbeiter an der falschen Adresse: „Was glauben die eigentlich, wen sie vor sich haben? Ich bin schon so lange in Calberlah, dass ich alle Straßen in- und auswendig kenne.“ Und wie viele Autofahrer wollten sich durch die Baustelle mogeln? „Ich habe irgendwann aufgehört, sie zu zählen“, winkte Kollus ab.

Asphaltiert wurde gestern die Hauptstraße vom östlichen Calberlaher Ortsausgang bis zum Mittellandkanal und von der Berliner Straße bis zum Elbeseitenkanal. Das Teilstück zwischen Mecklenburger und Berliner Straße soll folgen. Voraussichtlich ab kommenden Samstag, 23. November, wird die Ortsdurchfahrt wieder frei gegeben.

rn

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