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Schießerfolg führt zu Kartoffelspende

Westerbeck Schießerfolg führt zu Kartoffelspende

Westerbeck. Die allerbesten Schützen sind sie vielleicht nicht, dafür haben sie ein großes Herz: Angela Heider, Daniela Grußendorf-Zache, Lutz Berneis, Horst Loos und Hartmut Viering haben jetzt 250 Kilo Kartoffeln an die Gifhorner Tafel übergeben. Gewonnen hatten sie die beim Sassenburgpokalschießen.

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250 Kilo Kartoffeln gespendet: Die Gifhorner Tafel hat Erdäpfel von der 2013-er Ratsmannschaft des Sassenburgpokalschießens bekommen.

Quelle: Ron Niebuhr

Westerbeck. Seit Jahren lobt der Westerbecker Landwirt Hermann Brandt zehn Säcke Kartoffeln als Sonderpreis beim traditionsreichen Schießwettbewerb aus. „Erst bekamen immer die Sieger die Kartoffeln“, sagte er. Als ein Team - es waren wohl die Triangeler - drei Mal in Folge die Erdäpfel einheimste, ließ sich Brandt etwas Neues einfallen: Welcher Platz gewinnt, wird vorab insgeheim festgelegt. 2013 war es der fünfte Platz. Und den belegte die vom Gemeinderat gestellte Mannschaft mit Angela Heider, Daniela Grußendorf-Zache, Lutz Berneis, Horst Loos und Hartmut Viering. Ihr Lohn: zehn Säcke Kartoffeln zu je 25 Kilo. „Uns war gleich klar, dass wir so viele Kartoffelpuffer gar nicht backen können“, sagte Angela Heider. Mit der Gifhorner Tafel fanden sie eine dankbare Abnehmerin: „Wir freuen uns riesig“, sagten Edeltraud Sack und Antje Wiedemeyer.

Die Gifhorner Tafel versorgt Bedürftige mit Lebensmitteln. Daniela Grußendorf-Zache weiß um die enorme Nachfrage: „Unsere Kartoffelspende ist da wohl nicht viel mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagte sie. Edeltraud Sack lud die Sassenburger Politiker ein, sich vor Ort in der Gamsener Ausgabestelle über die Arbeit des gemeinnützigen Vereins zu informieren. „Dann bekommen Sie einen Eindruck davon, wie viel Arbeit dahinter steckt“, sagte Sack. Landwirt Brandt ist sich dessen bewusst und legte daher noch zwei Säcke Kartoffeln für die ehrenamtlichen Helfer der Gifhorner Tafel oben drauf: „Sie leisten dort so tolle Arbeit. Das muss man auch mal anerkennen“, sagte Brandt.

rn

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