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Schaum statt Feuer: Stadthalle setzt auf neues Verfahren bei der Unkrautbekämpfung

Gifhorn Schaum statt Feuer: Stadthalle setzt auf neues Verfahren bei der Unkrautbekämpfung

Gifhorn. Hitze statt Gift: Nach diesem Prinzip geht die Stadthalle Gifhorn seit langem gegen Unkraut im Pflaster vor. Gestern kam zum ersten Mal ein neues Verfahren zum Einsatz: Schaum statt Feuer.

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Mit Schaum gegen Unkraut: Eine Stendaler Firma war gestern an der Stadthalle im Einsatz.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. Mit einer Bürste und dem „Heißwasserschaumverfahren“ geht die Stendaler Firma Fügemann dem Unkraut an den Kragen. „Das basiert auf Kokosöl, alles Natur, keine Chemie“, sagt Juniorchef Danny Fügemann. Dabei sei nicht das Kokosöl-Präparat tödlich. „Das Unkraut wird durch die 96 Grad Hitze abgetötet“, erklärt Fügemann. Das Kokosöl sei nur zur Schaumbildung da. Der Schaum sei dazu da, die Hitze möglichst lange zu halten.

Auf der versiegelten Fläche rund um die Stadthalle sind Glyphosat und Co. tabu, sagt Bruno Peterburs, technischer Leiter der Stadthalle. Deshalb habe man bisher das Unkraut zwischen den Pflasterritzen abgeflammt. „Das ist für die Mitarbeiter nicht so prickelnd, und nach drei Wochen kam das Unkraut wieder, und die ganze Arbeit war für die Katz‘.“ Beim Heißwasserschaumverfahren sind laut Fügemann drei Behandlungen im Jahr nötig. Eine Vorführung der Herstellerfirma habe es in Gifhorn bereits gegeben, so Peterburs. „Das hat sich bewährt.“ Mit dem Einsatz von Fügemann gestern hat nun die reguläre Behandlung begonnen. Das hat sich auch Christian Schulz, stellvertretender Leiter des städtischen Bauhofs, vor Ort angeschaut. „Wir sind auch immer wieder auf der Suche nach Alternativen bei der Unkrautbekämpfung.“

rtm

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