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Gifhorn Stadt Schafzüchter fassungslos: Diebe nehmen Osterlamm mit
Gifhorn Gifhorn Stadt Schafzüchter fassungslos: Diebe nehmen Osterlamm mit
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00:21 12.05.2014
„Ich habe gleich die Polizei gerufen“: Dem Winkeler Carlo Laser wurde diesmal ein drei Wochen altes Lamm gestohlen. Quelle: Michael Uhmeyer
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Als Laser am frühen Morgen an seinem Schafstall vorbei fuhr, war ihm gleich klar, dass etwas faul sein musste. Ein weißes Band hing nicht so, wie es sollte. Er schaute nach. Tatsächlich: Beim Schlepper im Schafstall stand eine Tür offen. Ihm war klar: „Hier war jemand drin. Ich habe gleich die Polizei angerufen und die Schafe auf der Weide durchgezählt.“

Die 18 Muttertiere der Weißen Gehörnten Heidschnucken waren noch alle da, aber Laser zählte nur zehn Lämmer. Eines fehlte. Er begreift nicht, warum jemand ein drei Wochen altes Osterlamm mitnimmt. Zweieinhalb Kilogramm Lebendgewicht: Da sei nicht viel dran zum Verwerten.

Laser kann sich nur drei Gründe für den Diebstahl erklären: zum Quälen, zum Opfern oder zum Verschenken, wobei das Lamm mangels Muttermilch zum Verhungern verdammt sei, da es zu jung zum Fressen und zu alt zum an die Flasche gewöhnen sei. Und: „Es wird nur dastehen und nach seiner Mutter brüllen.“

Laser, der doch noch ein Stück weit hofft, dass ihm die Täter das Tier auf die Weide zurück stellen, hat Anzeige erstattet. Wie so oft. „Ich weiß nicht, wie viele Anzeigen ich schon gestellt habe.“ Er könne seine Herde nunmal nicht ins Haus nehmen, um sie vor Dieben zu schützen.

rtm

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