Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Gifhorn Stadt Sauberes Wasser für Korssun
Gifhorn Gifhorn Stadt Sauberes Wasser für Korssun
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:00 21.11.2018
Sauberes Trinkwasser für Korssun: Bürgermeister Matthias Nerlich wirft einen Blick in den Container, in dem eine moderne Anlage zur Trinkwasser-Aufbereitung untergebracht ist. Quelle: Rüdiger Wockenfuß
Gifhorn.

Bürgermeister Matthias Nerlich, Fachbereichsleiter Dr. Klaus Meister sowie die Ratsherren Willy Knerr (CDU), Ulrich Stenzel (SPD) und Rüdiger Wockenfuß (Grüne) waren vier Tage zu Gast in Korssun – auch um dort an einer Konferenz zum Thema Wasser und Abwasser teilzunehmen.

„Aus unserer Sicht ist der Kern des Projektes erfüllt – nun geht es um die Umsetzung vor Ort“, fasst Bürgermeister Matthias Nerlich das bisher Geleistete zusammen.

So seien Hand in Hand und „auf Augenhöhe“ Verbesserungen im Korssuner Wasserwerk erzielt worden, auch baureife Unterlagen für die Erweiterung des Korssuner Wasserleitungsnetzes seien erstellt worden.

Besonders stolz ist die Gifhorner Delegation auf ein sichtbares Ergebnis: Korssun verfüge inwischen über einen blauen Wasseraufbereitungscontainer, der an zentraler Stelle stehe und täglich fünf Kubikmeter Trinkwasser – es wird aus dem verunreinigten Fluss Ross gefördert – liefert.

„Wir haben die Idee entwickelt und Bewerbungen für dieses Projekt formuliert“, ist Nerlich zufrieden. Geld für den Container gebe es unter anderem vom Deutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Nerlich und auch die anderen Delegationsteilnehmer wissen, dass es in Korssun und in der gesamten Ukraine in Sachen Umweltschutz noch eine Menge zu tun gibt: Der Fluss Ross, aus dem auch die Korssuner in Trinkwasser entnehmen, stellt für eine Million Menschen die Wasserversorgung sicher.

„Trotz allem werden Abwässer einfach ungeklärt in den Fluss eingeleitet“, geht Dr. Klaus Meister auf das Hauptproblem ein.

Der Anschluss der Bevölkerung an die zentrale Kanalisation sei auf einem sehr niedrigen Niveau, stellte auch der Korssuner Bürgermeister Oleksandr Hajdaj auf der Konferenz – 300 Teilnehmer waren dabei – fest.

Von den 5800 Privathäusern der 20.000-Einwohner-Stadt Korssun seien lediglich 67 an die zentrale Kanalisation angeschlossen. Alle anderen Häuser hätten lediglich eine Sickergrube oder im besten Fall eine Kläranlage.

„Dass Ziel ist ein sauberer Fluss Ross und eine saubere Umwelt in Korssun“, bringt es Nerlich auf den Punkt.

Die Gifhorner Delegation besuchte bei ihrem Ukraine-Aufenthalt auch noch eine Wohnanlage für Behinderte. Ulrich Stenzel hatte zudem mit Unterstützung der Bonhoeffer-Realschule Bücher für den Deutsch-Unterricht in Korssun als Gastgeschenk im Gepäck.

Willy Knerr überbrachte im Namen des Freundeskreis-Vorstandes einen 1000-Euro-Scheck: Mit dem Geld soll die Kindergarten-Arbeit in Korssun unterstützt werden.

Von Uwe Stadtlich

Mit einem ganz besonderen Stück präsentiert sich derzeit die Gifhorner Kieselbachbühne. „Die Bar zur alten Eule“ wurde nämlich noch vom Bühnen-Gründer Erwin Kieselbach geschrieben – auf der Bühne stehen jetzt auch einige Schauspieler, die schon vor 29 Jahren mit dabei waren.

21.11.2018

Die Agentur für Arbeit zieht in Sachen Ausbildungsplätze eine positive Bilanz für das Jahr 2018. „Die Zahl der Ausbildungsstellen liegt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau“, sagt Ulf Steinmann, Leiter der Arbeitsagentur Helmstedt, die auch für den Bereich Gifhorn zuständig ist. Und, so Steinmann weiter: „Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist ungebrochen hoch“.

21.11.2018

Im Vergewaltigungsprozess gegen einen Gifhorner (47) fordert die Staatsanwaltschaft eine dreieinhalbjährige Haftstrafe. Am Donnerstag soll das Urteil fallen.

24.11.2018