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Saubere Pfeifentöne für Leiferder Orgel

Leiferde Saubere Pfeifentöne für Leiferder Orgel

Leiferde. Wer zurzeit außerhalb des Gottesdienstes die Leiferder Kirche besucht, wird sich wundern: Leises, durchdringendes Pfeifen ist dort zu hören. Zu sehen ist auf den ersten Blick aber nichts - Amadeus Junker sitzt ziemlich versteckt hoch oben in der Kirche vor der Orgel, fast verdeckt von der Ballustrade. Der Orgelbau-Meister ist dort für rund sechs Wochen am Werk - mit Reinigungs- und Reparaturarbeiten. Er sorgt dort dafür, dass der alten Orgel künftig wieder die richtigen Pfeifentöne entlockt werden können.

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Die Kirchengemeinde Leiferde sammelte 19.000 Euro Spenden: Von diesem Geld wird die Orgel in der Kirche von Amadeus Junker repariert und gereinigt.

Leiferde. Wer zurzeit außerhalb des Gottesdienstes die Leiferder Kirche besucht, wird sich wundern: Leises, durchdringendes Pfeifen ist dort zu hören. Zu sehen ist auf den ersten Blick aber nichts - Amadeus Junker sitzt ziemlich versteckt hoch oben in der Kirche vor der Orgel, fast verdeckt von der Ballustrade. Der Orgelbau-Meister ist dort für rund sechs Wochen am Werk - mit Reinigungs- und Reparaturarbeiten. Er sorgt dort dafür, dass der alten Orgel künftig wieder die richtigen Pfeifentöne entlockt werden können.

„1861 wurde die Leiferder Orgel von Eduard Meyer aus Hannover gebaut“, weiß Amadeus Junker. Der Orgelbau-Meister nimmt eine der etwa 1100 Pfeifen in der Länge von zwölf Millimetern bis zu 4,20 Meter zur Hand, bläst hinein, prüft deren Oberfläche.

„Die Orgel weist 19 Register auf“, sagt er und erläutert: „Das sind die verschiedenen Stimmen, die Rauchpfeife beispielsweise oder die Trompete“. Gemeinsam mit seinen beiden Gesellen ist der 55-Jährige etwa sechs Wochen in Leiferde am Werk, um diese „Stimmen auszubeulen, gerissene Holzkanäle abzudichten, Ventile neu zu beledern oder Schaumstoffe zu ersetzen“. Junker hält von Schaumstoff gar nichts, er bevorzugt Filz und Leder - beides habe sich beim Orgelbau seit Jahrhunderten bewährt. Der Meister setzt auch nicht auf den elektrischen, sondern favorisiert den „historischen Orgelbau“ und dabei „Leder, Holz, Zinn, Eisen, Messing“.

„1975 wurde die Leiferder Orgel laut Junker das letzte Mal umgebaut und gereinigt, da sei es jetzt an der Zeit, ihren Pfeifen wieder zu akkuraten Tönen zu verhelfen. Wohl ebenso wie die Kirchengemeinde geholfen und laut Pastor Thomas Duntsch für diese Orgelreparatur gespendet hat. Stolze 19.000 Euro kamen zusammen, freut sich Duntsch und dankt für diese Spendenbereitschaft im Namen des Kirchenvorstands.

hik

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