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Gifhorn Stadt Sanierung der Kanäle: Gefälle wird umgekehrt
Gifhorn Gifhorn Stadt Sanierung der Kanäle: Gefälle wird umgekehrt
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00:16 14.12.2013
Infos aus erster Hand: Carmen Otten, Leiterin der Abteilung Netzbetrieb, erläuterte fast 40 Allerbüttelern die Pläne des Wasserverbands zur Sanierung der Regenwasserkanäle im Dorf. Quelle: Bastian Till Nowak
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„In einigen Bereichen ist der Kanal schon zusammengekracht“, berichtete Carmen Otten, Leiterin der Abteilung Netzbetrieb, von einer Kamerafahrt des Wasserverbands durch die maroden Rohre. Besonders bei starkem Regen werde der Kanal seinen Ansprüchen nicht mehr gerecht: „Es gibt mehrere Schwachpunkte, an denen das Wasser an die Oberfläche gedrückt wird - das wird in Zukunft nicht mehr passieren.“

Sein Vorhaben hat der Wasserverband in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt: Los geht‘s im nächsten Jahr mit der Dorfstraße von der Ecke Lindenstraße bis zur Ecke Kirchfeld. „Dort werden wir das Gefälle des Kanals unter der Oberfläche umkehren, so dass das Regenwasser künftig nicht mehr in Richtung Molkereistraße abfließt, sondern über Haagematten in den Mattengraben“, so Otten. Ein Schwachpunkt des alten Kanalnetzes solle damit bereits entlastet werden. Und damit das Wasser dann nicht an anderer Stelle aus den Gullys kommt, wird‘s ein Stauraumkanal mit Drossel.

Bei der Sanierung des Regenwasserkanals machen Wasserverband und Gemeinde halbe-halbe: „Die Anwohner müssen davon nichts zahlen“, versprach Bürgermeister Jochen Gese. „Und sie bekommen sogar noch einen neuen, gepflasterten Gehweg zum Nulltarif.“ Lediglich neue Anschlüsse und Übergabeschächte zur Grundstücksentwässerung müssten bezahlt werden - „aber auch nur dort, wo es das bislang nicht gibt und sich die Anwohner die Grundstücksentwässerung auch wünschen“.

til

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