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Gifhorn Stadt Sandabbau: Entscheidung offen
Gifhorn Gifhorn Stadt Sandabbau: Entscheidung offen
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00:16 27.01.2014
Geplanter Sandabbau am Friedhof Mahrenholz: Die Entscheidung des Landkreises steht weiterhin aus. Quelle: Feith (Archiv)
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Anfang November hatte es vom Umweltamt des Landkreises noch geheißen, dass eine Entscheidung für oder gegen den Sandabbau in „etwa drei Wochen fallen könnte“. Antje Präger hatte aber auch betont, dass dies abhängig von mehreren Faktoren sei und man sich „durch einen Berg von Einwendungen und Unterlagen“ wühlen würde. Auf AZ-Anfrage hieß es nun: „Beim Bodenabbau Mahrenholz rechne ich mit wohl weiteren drei bis vier Wochen bis zur Entscheidung. Die Abwägung erfordert hier mehr Zeit als ursprünglich gedacht.“

Neben den direkten Auswirkungen auf den Ort - Störung der Totenruhe und von Trauerfeiern sowie Staub-, Lärm- und Verkehrsbelastung - kritisieren die Bürger auch den Verfahrensverlauf. Die Planungsunterlagen, die öffentlich ausgelegt werden, um eine Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, waren offenbar erst nach Ummern statt nach Groß Oesingen geschickt worden.

Inzwischen haben sich die Mahrenholzer in Grande (Schleswig-Holstein) über einen ähnlich gelagerten Fall informiert. Und sie wollen ihren Protest weiter fortsetzen - so sei beispielsweise eine Demonstration in Gifhorn denkbar.

Wird der Sandabbau genehmigt, bleibt den Anwohnern nur noch eine Klage beim Verwaltungsgericht.

ba

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