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SUV-Fahren will gelernt sein: Neues Angebot im Landkreis

Landkreis-Mitarbeiter absolvierten erstes SUV-Fahrsicherheitstraining SUV-Fahren will gelernt sein: Neues Angebot im Landkreis

Mit dem Dienst-Lada über die alte Schießbahn: Bei der neuen Kooperation der Kreisverkehrswacht mit dem Offroad-Park bei Wesendorf bei Fahrsicherheitstrainings für Geländewagen haben jetzt sieben Mitarbeiter des Landkreises die Premiere bestritten.

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Premiere: Landkreis-Miatarbeiter absolvierten das erste SUV-Fahrsicherheitstraining. Foto: Sebastian Preuß

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn. 89 Prozent Steigung: Trainer Manuel Fehn spricht ruhig auf Klaus Schell ein, gibt Tipps wie „Untersetzung“ und „Schwung holen“. Dann heulen die 70 PS des SUV auf. Für ein paar Sekunden ist nur Himmel in der Windschutzscheibe zu sehen, und die Insassen liegen in der Rückenlehne. Dann hat der Lada den Scheitelpunkt des Sandhügels erreicht. Schell haut anerkennend aufs Armaturenbrett und atmet aus. „Spitze“, sagt Fehn.

Auf einem Hügel neben der Steigungsstrecke stehen die Kollegen aus Naturschutz- und Wasserbehörde des Landkreises. Sie sehen „ihren“ Lada mit neuen Augen. „Je schlechter die Straße, desto besser der Lada“ und „Hier fühlt er sich zuhause“ raunen sie sich zu. „Ich bin wirklich erstaunt, wie gut der hoch gekommen ist“, sagt Schell. „Absolut notwendig“, sagt Personalrat Stefan Hölter über das Angebot, sich und seine Kollegen mit dem Geländewagen noch besser vertraut zu machen. „Schon aus Gründen der Arbeitssicherheit sollte jeder auf sein Arbeitsgerät eingewiesen werden.“ Den Lada habe der Landkreis nicht ohne Grund. Zum Beispiel müssten im Drömling abgelegene Brunnen kontrolliert werden. Da komme man nur mit Viermalvier hin. Dann gebe es auch noch Moore und eiszeitliche Moränen.

Die 89-Prozent-Steigungsstrecke im Offroad-Park sei da kaum übertrieben. Ruhig angehen lassen ist Fehns Devise für die Lada-Fahrer. „Schön langsam, lass Dir Zeit“, rät er, während sich der Lada durch die Sandbuckel wühlt. Auch mal vor einem Hügel anhalten. „Jetzt ziehst Du die Untersetzung.“ Und: „Wichtig ist das Geländelesen.“

Vor der Fahrt auf der Piste des Offroad-Parks mit Manuel Fehn an der Seite gab es mit Fahrsicherheitstrainer Lutz Dietrich auf dem Gelände der Kreisverkehrswacht die Straßen-Lektionen. Immerhin: Über weite Strecken sind die Landkreis-Mitarbeiter mit dem Lada auf Asphalt unterwegs. „Viermalvier im Gelände ist das eine, auf der Straße fahren das andere“, sagt Schell.

ABS, ESP? Fehlanzeige bei dem Ost-SUV. Und so gilt es, längst vergessen geglaubte Fahr-Kniffe wie die Stotterbremse neu zu praktizieren.

rtm

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