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SPD-Streit: „Miteinander völlig aus der Spur“

Gifhorn SPD-Streit: „Miteinander völlig aus der Spur“

Gifhorn. Von neun auf sechs Sitze ist die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Gifhorn innerhalb weniger Wochen geschrumpft. Weil die parteiinternen Querelen auch auf die Kreis-SPD ausstrahlen, gibt es Gespräche zwischen Unterbezirk und Ortsverein.

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Gifhorner Rathaus: Von neun auf sechs Sitze ist die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Gifhorn innerhalb weniger Wochen geschrumpft.

Quelle: Michael Uhmeyer

„Seit geraumer Zeit ist das kollegiale Miteinander völlig aus der Spur geraten.“ Ein ganzes Bündel listet Jürgen Beckmann auf, warum er Montagabend die Ratsfraktion verlassen hat. Zum Beispiel die Abwahl Werner Herrmanns als Bürgervertreter, ohne diesen vorher zu informieren. Oder das E-Mail-Ultimatum an Andreas Katsch-Herke wegen umstrittener Facebook-Einträge, statt erst mit ihm zu sprechen. Und wie Meike Pollack sei auch er selbst, Beckmann, von Entscheidungen abgehängt worden - durch „Kunstgriffe“. „Die Summe von undemokratischen Verhaltensweisen ist Ausschlag gebend gewesen.“

„Wir sind nicht begeistert, was in Gifhorn passiert“, sagt Unterbezirks-Vorsitzender Jan Schwarz, ohne näher auf die Querelen einzugehen. Das sei intern zu besprechen - noch in dieser Woche.

Hat die Spitze zu wenig getan, um das Trio bei der Stange zu halten? Ortsvereins-Chef Albrecht Düsel verweist auf Gespräche, im Fall Beckmann ein zweistündiges. Doch die Querelen seien so alt und die Gräben so tief, dass nichts mehr zu kitten sei. Laut Fraktionschef Ulrich Stenzel ging es nicht um die Sache, sondern um persönliche Konflikte. „Es ist wie in einer Partnerschaft“: Wenn es nicht mehr laufe, gebe es halt eine Trennung. Das Trio sei in Abstimmungen demokratisch überstimmt worden. „Können sie Mehrheiten ertragen?“

Wie will die SPD die drei, die 2011 zusammen 1849 Stimmen (Katsch-Herke allein 855) holten, zur Kommuanlwahl 2016 ersetzen? 25 von 40 Kandidaten habe man schon, so Düsel. „Junge Leute rücken nach.“

rtm

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