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Gifhorn Stadt SPD-Mitglieder verlassen Ratssitzung aus Protest
Gifhorn Gifhorn Stadt SPD-Mitglieder verlassen Ratssitzung aus Protest
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23:01 09.04.2018
Weitere Betreuungsplätze: Der Rat machte den Weg frei unter anderem für eine Kita in Modulbauweise am Sportzentrum Süd. Das Thema wurde hitzig diskutiert. Quelle: Archiv
Gifhorn

Nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen – Ratsvorsitzender Willy Knerr erlaubte das Ausziehen der Sakkos – ging es hitzig zu. Die AfD hatte einen entscheidenden Anteil daran. Sie brachte den höheren Bedarf an Kitaplätzen mit offenen Grenzen und unkontrolliertem Zuzug von Migranten in Verbindung und kommentierte die geplante Einrichtung einer christlich-muslimischen Kita als „Multikulti-Wahn“.

Vier SPD-Ratsmitglieder verließen aus Protest die Sitzung. „Das ist eine Diskussion, bei der mir ehrlich gesagt schlecht wird“, sagte Bürgermeister Matthias Nerlich, was der Rat mit lautstarkem Trommeln auf den Tischen unterstrich.

Drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen sollen am Sportzentrum Süd in Modulbauweise entstehen. Dr. Frank Bühren (CDU): „Für mich ist klar, dass die Tagesstätte lange erhalten bleiben wird. Wir dürfen dort keine Kita zweiter Klasse umsetzen.“ Eine weitere Krippengruppe soll bei Miteinander entstehen, die ihrerseits in die ehemaligen Gifhörnchen-Räume umzieht. Und sollte aus dem christlich-muslimischen Kindergarten Abrahams Kinder nichts werden, soll dort ebenfalls eine Krippengruppe einziehen.

Tangente: Stadt will mit Kreis über Kreisel reden

Der Rat beschloss auch, dass die Stadt Gifhorn mit dem Landkreis und der Samtgemeinde Isenbüttel über die Verbesserung des Verkehrsflusses auf der Tangente sprechen soll. Dabei geht es nicht allein um einen geplanten Kreisel an der Wolfsburger Straße, sondern auch um Maßnahmen an den anderen Einmündungen.

Von Dirk Reitmeister

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