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SPD-Knatsch: Ringen um Kreistags-Mehrheit

Kreis Gifhorn SPD-Knatsch: Ringen um Kreistags-Mehrheit

Gifhorn. Der Wirbel war groß nach diesem Wochenende: Mit Meike Pollack und Andreas Katsch-Herke haben zwei Gifhorner Mandatsträger nach Knatsch die SPD verlassen. Ob es im Kreistag eine neue Mehrheit gibt, steht noch nicht 100-prozentig fest. Die SPD will um ihre Ein-Stimmen-Mehrheit kämpfen.

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Neue Mehrheiten im Gifhorner Kreistag? Nach dem Austritt unter anderem von Andreas Katsch-Herke aus der SPD werden die Karten neu gemischt.

Quelle: Photowerk (mpu Archiv)

„Das war schon ein Tiefschlag“, kommentiert Kreistagsfraktionschef Rolf Schliephacke den Austritt Katsch-Herkes aus der SPD. Doch ob dieser die Gruppe verlässt und zu den Unabhängigen wechselt und damit neue Mehrheitsverhältnisse zu Gunsten der CDU schafft (AZ berichtete), sei noch nicht endgültig. Schliephacke sucht das Gespräch: „Wir versuchen, ihn in der Fraktion zu halten. Als Parteiloser ist das möglich.“

„Es ist keine leichte Entscheidung“, bestätigt Katsch-Herke, weitere Gespräche führen zu wollen. Festgelegt habe er sich noch nicht, gleichwohl sei eine Zusammenarbeit mit dem Unabhängigen im Kreistag - in der Stadt schon alles gebongt, bestätigt ULG-Sprecher Jürgen Völke - sein Favorit.

„Er hat mit mir noch nicht gesprochen“, sagt Kreis-Unabhängigen-Sprecher Niklas Herbermann. Bei der turnusgemäßen Sitzung am Donnerstag „werden wir sicherlich darüber sprechen - wenn er sich bis dahin gemeldet hat“. Für Helmut Kuhlmann (CDU) ist es noch zu früh für Freude über eine mögliche Mehrheit im Kreistag. „Solche Gefühle lasse ich im Moment nicht zu.“ Er will die Entwicklung abwarten.

Laut Ortsvereins-Vorsitzendem Albrecht Düsel und Fraktionsvorsitzendem Ulrich Stenzel ist Katsch-Herke einem möglichen Parteiausschluss zuvor gekommen. Seine beiden umstrittenen Facebook-Einträge „stimmen nicht mit der SPD-Linie überein“.

rtm

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