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SPD-Forderung: Freigänger-Katzen kastrieren und mit Chip kennzeichnen

Sassenburg SPD-Forderung: Freigänger-Katzen kastrieren und mit Chip kennzeichnen

Sassenburg. Eine Verordnung über die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht von Katzen für das Gebiet der Gemeinde Sassenburg fordert die SPD-Fraktion.

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Problemfall: Streunende Katzen sorgen in vielen Fällen für unerwünschten Nachwuchs bei sich und bei frei laufenden Hauskatzen. Deshalb möchte Sassenburgs SPD eine Katzenverordnung.

„Ein entsprechender Antrag steht auf der Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung“, erläutert SPD-Fraktionsvorsitzende Angela Heider. Der Rat tagt am Dienstag, 29. Oktober, ab 19 Uhr in der Findorff-Schule in Neudorf-Platendorf.

In der Verordnung, so Heider weiter, soll festgeschrieben werden, „dass Katzenhalterinnen und -halter, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren und mittels Mikrochip kennzeichnen lassen sollen.“ Auch Bürger „die frei lebenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellen, gelten als Katzenhalter.“

Die Kastration müsse durch einen Tierarzt schriftlich bestätigt werden. Diese Bestätigung müsse bei einer Überprüfung durch Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Gemeinde vorgelegt werden. Wer sich nicht an diese Vorgaben halte, dem drohe eine Geldbuße bis zu 5000 Euro.

Die Idee zu der Verordnung hatte die SPD, weil die Kosten für die Betreuung von Fundtieren durch das Ribbesbütteler Tierschutzzentrum für die Gemeinde inzwischen auf 10.000 Euro jährlich gestiegen seien. Ursache seien vor allem Katzen, die dort abgegeben würden. Viele Freigängerkatzen würden sich draußen unkontrolliert vermehren.

Man habe sich auch den Rat von Tierschutzvereinsvorsitzender Vera Steder eingeholt, die diese Verordnung befürworte. „Ich bin eine große Katzenfreundin, aber die vielen streunenden Katzen sorgen bei den Hauskatzen nicht nur für ungewollten Nachwuchs, sondern auch für Krankheiten.“

cha

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