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SPD: Diskussion um Parteiaustritte

Gifhorn SPD: Diskussion um Parteiaustritte

Die Diskussion um die Parteiaustritte von Andreas Katsch-Herke und Meike Pollack sowie der Rückzug von Jürgen Beckmann aus der SPD-Ratsfraktion standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Gifhorn. Vorsitzender Albrecht Düsel und Fraktionschef Ulrich Stenzel erläuterten ihre Sicht der Dinge und standen den rund 60 Mitgliedern Rede und Antwort.

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Auszeichnung: Albrecht Düsel gratulierte Karin Arnecke, die seit 40 Jahren der SPD angehört.

Quelle: Reddel

Gifhorn. „Das Auftreten der Splittergruppe hat uns gelähmt“, erklärte Düsel. In allen Fällen sei es nicht um inhaltliche Auseinandersetzungen gegangen, sondern um zwischenmenschliche Differenzen. Düsel: „Der Graben ist so breit und tief geworden, dass er nahezu unüberbrückbar war.“

Beckmann habe sich zurückgezogen, nachdem er in einer fraktionsinternen Kampfabstimmung um den frei gewordenen Sitz im Verwaltungsausschuss unterlag, erklärte der Fraktionschef. „Wer das nicht akzeptieren kann, hat das Problem - und nicht der Fraktionsvorsitzende“, so Stenzel weiter.

Mit Andreas Katsch-Herke habe es zwei Schlichtungsgespräche gegeben, so Düsel. Man habe festlegen wollen, wie man weiter zusammenarbeiten könne. Die umstrittenen Beiträge zu Flüchtlingsthemen auf Katsch-Herkes Facebook-Seite hätten den Vorstand zum Handeln gezwungen, erklärte Düsel weiter. Ein Parteiordnungsverfahren - kein Parteiausschlussverfahren - sei eingeleitet worden.

Werner Herrmann kritisierte, dass Katsch-Herke keine wirkliche Chance bekommen habe, „sich vernünftig“ zu erklären.

„Langsam sollte man einen Haken dran machen“, fand nach längerer Diskussion schließlich ein Mitglied. Der Blick müsse sich in die Zukunft richten.

Stenzel lobte die gute Zusammenarbeit der Fraktion mit dem im Februar neu gewählten Vorstand. Und Düsel betonte, dass man wieder angefangen habe, sich mit politischen Themen zu beschäftigen. Neue Arbeitskreise seien gebildet worden und mit der Kommunalwahl stehe eine große Herausforderung an. Das Ziel: mindestens - wie 2011 - neun Sitze im Rat.

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In der Sitzung wurde Karin Arnecke für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD von Albrecht Düsel ausgezeichnet.

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