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SPD-Chef kritisiert Leserbrief: Eltern erwarten Entschuldigung

Gifhorn SPD-Chef kritisiert Leserbrief: Eltern erwarten Entschuldigung

Gifhorn. Entgegen den Aussagen von Rolf Schliephacke, Chef der Kreistags-SPD, beschäftigte der OHG-„Gammel-Pavillon“ mindestens zwei Mal das Bau- und Gesundheitsamt des Kreises. Schliephacke hatte Georg Mölbitz, der dieses in einem AZ-Leserbrief thematisiert hatte, in der Kreistagssitzung „böswillige Unterstellungen“ und „verantwortungsloses Handeln“ vorgeworfen. Der 48-Jährige erwartet von Schliephacke nun eine öffentliche Entschuldigung.

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Ärger um „Gammel-Pavillon“ dauert an: In der Kreistagssitzung kritisierte die SPD einen Vater, der fordert nun eine Entschuldigung ein.

Quelle: Photowerk (mpu)

Gesundheitsgefährdung durch Gestank in dem „Gammel-Pavillon“: Der Gifhorner hatte das am 18. Dezember in einem Leserbrief aufgegriffen. „Das sind böswillige Unterstellungen, denn wir akzeptieren keine Gesundheitsgefährdung“, kritisierte Schliephacke den Gifhorner als „verantwortungslos“ dafür, dass er es damals offenbar versäumt habe, die Schulleitung darauf hinzuweisen.

„Falsch“, sagt Barbara Mölbitz, Ehefrau des von Schliephacke gescholtenen Leserbrief-Schreibers. 2011 sei ihr Sohn Jarne in dem Pavillon unterrichtet worden. Ein Mitschüler habe auf Grund des Gestankes Gesundheitsprobleme gehabt. Die Schulleitung schaltete das Gesundheitsamt ein. Die Klasse zog in das Haupthaus um. Zudem sei auch das Bauamt mit im Boot gewesen. Mölbitz, damals Elternvertreterin, hat noch ein entsprechendes Schreiben.

Vor der Kreistagssitzung habe ihr Sohn Jarne dem SPD-Chef über Gestank und Gesundheitsprobleme in dem Pavillon berichtet. „Trotzdem behauptete Schliephacke im Kreistag, es gebe keine neuen Erkenntnisse“, wundert sich die Mutter.

Bereits 2004 gingen Eltern gegen den „Gammel-Pavillon“ auf die Barrikaden: Die AZ berichtete seinerzeit über Proteste. Bau- und Gesundheitsamt waren schon damals involviert.

ust

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