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Gifhorn Stadt Rupert Ostrowski (58) will für die AfD in den Bundestag
Gifhorn Gifhorn Stadt Rupert Ostrowski (58) will für die AfD in den Bundestag
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22:00 04.09.2017
Tritt für die AfD an: Rupert Ostrowski aus Ausbüttel sieht in Demokratie und Glaubwürdigkeit die Knackthemen der Wahl. Quelle: Thorsten Behrens
Ausbüttel

Sein altes Arbeitszimmer ist auch sein neues Arbeitszimmer: Bis vergangenes Jahr hat sich Rupert Ostrowski in seinem Haus in Ausbüttel als Investmentbanker um Terminabsprachen und Tourenplanungen gekümmert. Jetzt liegen auf dem Schreibtisch des Vorruheständlers Unterlagen der AfD, für die er nach der Bundestagswahl am 24. September in den Bundestag einziehen möchte.

„Die Knackthemen sind Demokratie und Glaubwürdigkeit“, sagt er zum bevorstehenden Wahlkampf. Für erste stehe die AfD nicht gerade, ist er realistisch. „Einige Äußerungen lassen Zweifel aufkommen. Es wird die Aufgabe sein, die Leute zu überzeugen. Für mich gibt es eine rote Linie, wenn wir undemokratisch werden“, erzählt der verwitwete Vater dreier Töchter. Mit im Haushalt lebt außerdem Hund Asta, eine siebenjährige Münsterländerin.

Sportlich mag es der 58-Jährige, aber auch gemütlich – und auch ein wenig ausländisch. „Ich gehe gerne ausländisch Essen, mag generell die Leute und die vielen tollen Kulturen. Das spricht doch aber nicht gegen klare Einwanderungsregeln.“ Wenn seine Zeit es zulässt, wandert er gerne. „Hauptsächlich im Harz. Aber ich mag auch die Alpen, stelle dort aber seit ein paar Jahren fest, dass ich älter werde“, sagt er. Auch beim Nijmegen-Marsch war er schon dabei – nicht zuletzt wegen des Flairs, den dieses internationale Event versprühe.

Mit seinen 58 Jahren ist Rupert Ostrowski einer der jüngsten Kandidaten der AfD. „Der Altersdurchschnitt liegt geschätzt bei 60 Jahren. Wir haben zwar die Junge Alternative, aber wir brauchen Nachwuchs“, sieht er noch viel Arbeit auf sich zukommen – denn Ostrowski ist bei der Partei auch für die Mitgliederwerbung verantwortlich.

Bevor Ostrowski in den Landkreis kam, lebte er mit Familie einige Zeit in Bayern. „Dort geht es gelassener zu. Formulare sind nicht gottgegeben, sondern verhandelbar. Und als wir nach Niedersachsen kamen, mussten meine Töchter erst sprachlich integriert werden“, sagt er schmunzelnd.

Und wenn Rupert Ostrowski doch kein Mandat für den Bundestag erlangen sollte? Dann gibt es Plan B: „Dann habe ich endlich mal wieder Zeit, ein Buch in Ruhe zu Ende lesen zu können.“

Von Thorsten Behrens

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