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Gifhorn Stadt Run auf Reizgas - Polizei warnt: Sicherheitsrisiko
Gifhorn Gifhorn Stadt Run auf Reizgas - Polizei warnt: Sicherheitsrisiko
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00:16 31.01.2016
Hohe Nachfrage nach Reizgas, Pfefferspray und Schreckschusspistolen: Immer mehr Gifhorner fragen im Fachhandel nach so genannten Selbstschutzmitteln. Quelle: Photowerk (cc)
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Beim Nachbarn gesehen und auch haben wollen: Dass Schreckschusspistolen nach Silvester stärker gefragt sind, stellt Peter Krenzke vom Geschäft Busse jedes Jahr fest. Doch diesmal sei die Nachfrage besonders hoch. Ebenso nach Pfefferspray und CS-Gasspray. „Wir kriegen kaum noch Ware nach.“ Sei mal wieder eine Lieferung - die kleiner als bestellt ausfalle - angekommen, sei sie auch sogleich wieder weggekauft. Es habe sogar schon einen Anruf aus Uelzen gegeben, ob es noch Reizgas gebe. „Wir sind ein bisschen überrascht worden von dieser Nachfrage.“

„Es sind täglich Kunden da. Und unser Lieferant hat Lieferschwierigkeiten“, sagt auch Holger Brandes von EWM Menschel, wo es ausschließlich Pfefferspray oder CS-Gas gibt. Es gebe auch Nachfragen nach Schreckschusspistolen. Die habe man aber nicht.

Das Klientel ist laut Krenzke „bunt gemischt“. „Junge Frauen, ältere Menschen, Jogger.“ Das bestätigt auch Brandes. Vor allem wer besonders früh oder spät unterwegs sei, frage nach Selbstschutzmitteln. Im Falle der 15-jährigen Stein-Schülerin, die Reizgas in der Schule versprühte, hatte die besorgte Mutter es ihr zur Sicherheit mitgegeben.

Kein Gifhorner Phänomen, weiß Polizeisprecher Thomas Reuter. „Keine erfreuliche Entwicklung.“ Und: „Das Ganze wird nicht zu mehr Sicherheit beitragen.“ Er glaubt, dass es eher in die andere Richtung gehe. Das zeigten die amerikanischen Verhältnisse.

rtm

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